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Aids-Konferenz: Aids-Hilfe fordert mehr Forschung in Deutschland

Berlin (dpa) - Zum Abschluss der Welt-Aids-Konferenz in Washington hat die Deutsche Aids-Hilfe mehr deutsche Forschungsanstrengungen zur Heilung von HIV gefordert. Wenn Deutschland bei der Finanzierung der Forschung weiter so zurückhaltend bleibe, laufe man Gefahr, abgehängt zu werden, sagte Vorstandsmitglied Carsten Schatz. Dabei gebe es gute Ansätze wie die «molekulare Schere», die HIV aus infizierten Körperzellen entfernen könne. Sie sei vom Heinrich-Pette-Institut in Hamburg entwickelt worden. Die Konferenz in Washington hat nach Ansicht der Aids-Hilfe noch keine größeren Durchbrüche erzielt.

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