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Alemannia Aachen: Insolvenzverfahren eröffnet

Aachen (dpa) - Das Insolvenzverfahren gegen den ehemaligen Fußball-Bundesligisten Alemannia Aachen ist mit Wirkung zum 1. Juni offiziell eröffnet worden. Das erklärte eine Sprecherin der Aachener Justizbehörden auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa am Montag.

Spielstätte
Die weitere Nutzung des Stadions Tivoli durch Alemannia Aachen ist offen. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa

Das zuständige Amtsgericht Aachen bestellte Rolf-Dieter Mönning zum Insolvenzverwalter. Mönning war bis zur Eröffnung des Verfahrens auch sogenannter Sachwalter des Vereins.

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Er hatte in der vergangenen Woche in Aachener Medien erklärt, bei der Alemannia seien «65 bis 70 Millionen Euro in den Sand gesetzt worden». Mönning hatte von einem «Wirtschaftskrimi» gesprochen. Eine Gläubigerversammlung ist für den 23. Juli in der Arena Kreis Düren terminiert worden.

Die Alemannia war als Tabellenletzter der 3. Liga in die Regionalliga abgestiegen. Der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband hatte die Aachener zu Beginn der vergangenen Woche darüber informiert, dass die beantragte Lizenz für die Regionalligaspielzeit 2013/2014 ohne Auflagen und Bedingungen erteilt wurde.