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Alle Jahre wieder…

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Silvester - Hildesheim
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Das ist im nächsten Jahr ganz besonders gefragt: Glück. Foto: Moritz Frankenberg/dpa Foto: dpa

Mehr Sport treiben, mehr Zeit mit Freunden verbringen, sich gesünder ernähren, das Rauchen abgewöhnen, die Liste an guten Vorsätzen fürs neue Jahr ist bei vielen Menschen lang. Wenn das alte Jahr zur neige geht und das neue an die Haustür klopft, überlegen sich viele was sie im nächsten Jahr anders oder besser machen können. Es wird überlegt und gegrübelt, Listen werden erstellt um diese dann, Beispielsweise an den Kühlschrank zu hängen. Und was passiert dann? Sobald man das erste Stück Schokolade gegessen hat oder in der früh nicht aufgestanden ist um Joggen zu gehen, sinkt die Motivation und die guten Vorsätze  landen schnell im Papiermüll. Aber warum versuchen wir immer wieder unser Leben umzukrempeln und warum scheitern wir immer wieder?


In der besinnlichen Zeit zu Weihnachten wird es ruhig und man fängt an, von dem Jahr das hinter einem liegt, Bilanz zu ziehen. Hier wird einem dann bewusst, was vielleicht nicht so schön gelaufen ist, was man gern verändern möchte und wo man neu anfangen will. So kommt es, dass jedes Jahr tausende von Menschen Listen erstellen, um sich Gutes vorzunehmen. Ganz nebenbei: Schon bei den alten Römern war das Brauch und auch hier wurde der Jahreswechsel dazu genutzt um das alte Jahr Revue passieren zu lassen und sich neue Ziele zu stecken. Danach bekräftigten die höchsten Beamten Roms, ihre Loyalität gegenüber der Republik und legten einen Eid ab. Das ganze Spektakel wurde im Anschluss in einer großen Zeremonie gefeiert.

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Warum so viele an ihren Vorhaben scheitern liegt oft daran, dass sich zu viel auf einmal vorgenommen wird. Eine Liste mit 20 Vorsätzen ist nicht überschaubar und schlichtweg nicht realistisch. Lieber steht wenig auf dem Programm, dafür ist es leichter einzuhalten. Auch zu ungenaue Formulierungen sind nicht hilfreich. Ein gutes Bespiel ist, ich möchte abnehmen. Dieser Vorsatz klappt nicht wenn man sich nicht genau Gedanken gemacht hat: Wie möchte ich Abnehmen? Wie viel ist realistisch in einem Monat? Warum genau möchte ich abnehmen? Was stört mich eigentlich an meinem Körper? Brauche ich dazu Sport? Solche Fragen sollten sich im Vorfeld gestellt werden, so Fällt es leichter am Ball zu bleiben.

 

Die Ziele müssen immer realistisch sein. Um große Ziele zu erreichen ist es ratsam, sich in kleinen Etappenzielen dem ganzen zu nähern, so steigt die Erfolgsquote und dadurch die Motivation. Neujahrsvorsätze sollten immer positiv formuliert werden und positiv bleiben ist genauso wichtig. Umso mehr man sich drauf fixiert etwas nicht zu tun, desto wahrscheinlicher ist es, dass man es tut. Daher gilt: Immer locker und positiv an etwas ran gehen. Freunde und Familie mit einbeziehen ist eine tolle Methode um sich ein wenig Motivation von außen zu holen. Vielleicht hat jemand genau das selbe Vorhaben, so kann es gemeinsam in Angriff genommen werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gewohnheit. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier heißt es so schön. Nun, eine Gewohnheit lässt sich nicht von heut auf morgen ändern. Es gibt Studien die besagen, dass es mindestens zwei Monate dauert um alte Gewohnheiten abzulegen und neue zu verinnerlichen. Das heißt, Durchhaltevermögen und praktizieren ist die beste Methode um neue Gewohnheiten zu etablieren. Rückschläge gehören im Übrigen dazu und sollten einen nicht verzweifeln lassen. Mit einplanen ist die Devise. Zum Schluss der wichtigste Punkt: Spaß haben, an allem was man macht!

SR

 

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