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Salzburger Spezialisten nähen zwölfjährigem Bischofswieser Finger an

Alles wieder dran

Freuen sich über die gelungene Operation (v.l.): Wiederherstellungschirurg Dr. Heinrich Schubert, Kinder- und Jugendchirurg Dr. Armin-Johannes Michel, der Chef der Kinder- und Jugendchirurgie, Prof. Roman Metzger sowie Aaron und seine Mutter Anna Tas. (Foto: privat)

Bischofswiesen/Salzburg – Aaron kann wieder lachen: Ein Mitschüler hatte dem zwölfjährigen Bischofswieser am Montag vor einer Woche bei einem Lineal-»Schwertkampf« den Zeigefinger der linken Hand abgehackt. In einer vierstündigen Operation an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendchirurgie im Universitätsklinikum Salzburg konnte der Finger unter dem Mikroskop wieder angenäht werden.


Dabei wurden sowohl der Knochen, die Sehne, der Nerv und die Arterie wieder miteinander verbunden. Die enge Kooperation des interdisziplinären Chirurgenteams mit dem Wiederherstellungschirurgen Dr. Heinrich Schubert und dem Kinder- und Jugendchirurgen Dr. Armin-Johannes Michel haben es geschafft, dass die Operation und der spätere Heilungsverlauf so erfolgreich waren, dass der Bub die Klinik bereits am gestrigen Freitag wieder verlassen konnte.

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»Die Ärzte haben super operiert. Gott sei Dank hat alles funktioniert«, sagte Aarons Mutter Anna Tas dem »Berchtesgadener Anzeiger«. Christian Fischer