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Alpinisten stürzen am Hohen Göll 400 Meter ab und überleben

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Rettungshubschrauber am Hohen Göll (Foto: Bergwacht Berchtesgaden)

Tennengau – Großes Glück hatten am Sonntagnachmittag zwei deutsche Bergsteiger, als sie am Hohen Göll den Halt verloren und in die Tiefe stürzten – sie wurden verletzt, aber überlebten.


Am frühen Nachmittag waren zwei Alpinisten, ein 33-jähriger Pongauer und ein 31-jähriger Alpinist aus Bayern an der Göll-Ostwand in Richtung Gipfel unterwegs.

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Die beiden waren laut Polizei gut ausgerüstet. Allerdings wurden sie in Gipfelnähe von einer Lawine erfasst, ihre Ausrüstung brach weg und sie wurden im Steilgelände über felsdurchsetztes Gelände etwa 400 Meter weit mitgerissen. Zum Glück wurden die beiden Männer nicht verschüttet. Sie erlitten Knochenbrüche und weitere schwere Verletzungen.

Einer der verletzten Bergsteiger konnte nach dem Absturz mit seinem Handy die Rettungskräfte verständigen. Die Bergung der zwei schwer verletzten Sportler erfolgte mit den Rettungshubschraubern C6 und Martin 1 sowie mit Unterstützung des Polizeihubschraubers Libelle Salzburg. Sie kamen in das Unfallkrankenhaus Salzburg und die Klinik Schwarzach.

Der Einsatz konnte noch knapp vor einer anrückenden Schlechtwetterfront, die am Abend in Form von starken Schneefällen aufzog, abgeschlossen werden; ansonsten wäre der Einsatz von Hubschraubern nicht möglich gewesen und das hätte die Rettung deutlich erschwert. Weitere polizeiliche Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

red/Pressemeldung der Polizei Salzburg