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Altkleider für ein kenianisches Kinderheim

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Christian Berndlmaier  ist  einer  der  Gründer  der Initiative »Penda«, die Geld und Altkleider für das Kinderheim »The Nest« in Kenia sammelt. Der Student hatte 2013 mehrere Monate in dem Heim geholfen.

Das, von der gebürtigen Traunsteinerin Irene Baumgartner gegründete, kenianische Kinderheim »The Nest« bekommt weitere Unterstützung aus dem Chiemgau. Die Studenten Monika Perschl aus Altenmarkt und Christian Berndlmaier aus Emertsham haben die Initiative »Penda« ins Leben gerufen, um Geld, Altkleider und Schuhe für die kenianischen Kinder zu sammeln. Die beiden Studenten haben »The Nest« bereits besucht und dort mitgeholfen.


Die Resonanz auf die neue Initiative ist bereits groß. So sammelten Schüler der Reiffenstuel-Realschule, der FOS/BOS und der Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule Traunstein sowie Kindergartenkinder aus Emertsham und Pittenhart bereits Altkleider und gaben sie an die Initiative weiter. Schüler des Traunsteiner Annette-Kolb-Gymnasiums spendeten 1000 Euro aus dem Erlös ihres Schulbasars.

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Kinder von inhaftierten Müttern versorgen

Irene Baumgartner hat das Kinderheim »The Nest« 1997 gegründet. Die Einrichtung, in der etwa 100 Kinder leben, ist darauf spezialisiert, den Nachwuchs von inhaftierten Müttern aufzunehmen, ihm eine Heimat und Zugang zu Bildung zu geben und die jungen Familien auch nach der Entlassung der Mutter aus dem Gefängnis weiter zu unterstützen. Das Projekt finanziert sich ausschließlich über Spenden.

Christian Berndlmaier hat von April bis August 2013 im »Nest« gearbeitet und hautnah erfahren, wie wichtig die Einrichtung ist. Neben der Sorge um die Kinder geht es, wie er berichtet, vor allem auch darum, die Mütter in der Zeit nach ihrem Gefängnisaufenthalt wieder in die Gesellschaft zu integrieren. »Das ist eine echt gute Sache«, sagt er, »das verändert nicht die Welt, aber bewegt ein bisschen was.«

Teil der Kleidung wird nach Kenia mitgenommen

Darum hat er zusammen mit Monika Perschl die Aktion »Penda – Kleider für Kenia« ins Leben gerufen haben. »Penda« ist ein Wort aus dem Kisuaheli, der Landessprache von Kenia, und bedeutet auf Deutsch »Liebe«. Einen Teil der im Chiemgau gesammelten Kleidung wollen die beiden Studenten direkt nach Kenia mitnehmen, den anderen Teil geben sie an die »Aktion Hoffnung«; der Erlös kommt wiederum dem kenianischen Kinderheim zugute.

Wer für die Aktion »Penda« spenden möchte, kann dies unter folgender Bankverbindung tun: Jesuitenmission, Verwendungszweck: 4932 NEST Kinderheim, IBAN: DE61 7509 0300 0005 1155 82, BIC: GENODEF1M05.

Die beiden Studenten würden sich auch freuen, wenn sich noch weitere Schulen oder Kindergärten an der Altkleidersammlung beteiligen würden. Die Aktion läuft zunächst bis Ende Februar; Anfang März will Monika Perschl wieder nach Kenia reisen und einen Teil der Kleidung mitnehmen. Weitere Infos gibt es bei Monika Perschl unter Telefon 0176/89 10 52 53 und bei Christian Berndlmaier unter Telefon 0176/93 17 85 82. he