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Eine Soldatin hilft bei der Kontaktnachverfolgung im Landratsamt. (Foto: Karl Bauer/Gebirgsjägerbataillon 231)
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Ein Soldat im Krankenhaus Bad Aibling im Gespräch mit dem Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 231.

Amtshilfe von der Bundeswehr in Landratsamt und Krankenhaus

Bad Reichenhall – Seit mehr als zwei Jahren treibt die Coronapandemie die Menschen weltweit um. So auch in Deutschland. Schon früh wurde die Bundeswehr deshalb in die Amtshilfe eingebunden. Auch 2022 helfen die Soldatinnen und Soldaten. Mit vielen Helfern unterstützen die Bad Reichenhaller Gebirgsjäger Krankenhäuser und Landratsämter.


Die Soldatinnen und Soldaten der zweiten Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231 werden unter anderem im Krankenhaus Bad Aibling und im Landratsamt Rosenheim in der Amtshilfe eingesetzt. Die Soldaten, die ihren Dienst in der RoMed Klinik Bad Aibling leisten, desinfizieren und transportieren Betten oder verteilen Essen an die Patienten. In-grid Urban, die Pflegedienstleiterin des Krankenhauses, dankt den Soldatinnen und Soldaten für ihren Einsatz: »Die Soldatinnen und Soldaten sind eine wertvolle Hilfe. Besonders das strukturierte und besonnene Vorgehen in dieser Krisensituation zeichnet das Bundeswehrpersonal aus.«

Auch Christian Inninger, der Teamkoordinator im Landratsamt Rosenheim, freut sich über die Helfer in Uniform: »Die Soldatinnen und Soldaten sind eine sehr willkommene und hilfreiche Unterstützung. Durch die Zusammenarbeit der Behörden entstehen für beide Seiten wertvolle Synergien.« Die Gebirgsjäger sind vordergründig mit der Kontaktnachverfolgung betraut. Doch auch Bürgeranfragen zur Aufklärungsarbeit, Ermitteln von Infektionsketten et cetera sind Aufgaben, die die Unterstützungskräfte im Landratsamt leisten.

Während ihres Dienstaufsichtsbesuchs machten sich der Kommandeur des Gebirgsjägerbataillons 231, Oberstleutnant Dennis Jahn, und der Kompaniechef der zweiten Kompanie, Major Florian Gasser, kürzlich ein Bild von der jeweiligen Lage vor Ort.

Dabei stellte sich im persönlichen Gesprächen immer wieder heraus, dass die Soldatinnen und Soldaten sehr froh darüber sind, dass ihre Arbeit geschätzt und anerkannt wird. Das sporne die ohnehin schon motivierten Hilfskräfte zusätzlich an. Oberstleutnant Dennis Jahn freut sich über die positiven Rückmeldungen, betont aber auch, dass die militärische Ausbildung nicht in den Hintergrund rücken darf. Ein Soldat brachte es auf den Punkt: »Ich unterstütze hier wirklich sehr gerne, bin aber im tiefsten Herzen Soldat und freue mich auf die Winterkampfausbildung.«

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