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Andre Köppl: »Wir wollen Bayerisch Gmain ärgern!«

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Mit reichlich Gegenwehr muss er auch diesmal wieder rechnen: Inzells Stürmer Anderl Plenk (am Ball) – hier gegen zwei Pettinger Spieler – der mit seiner Mannschaft diesmal beim direkten Konkurrenten BSC Surheim II antreten muss. (Foto: Wegscheider)

Der Höhenflug des SC Weißbach sorgt für ein Topspiel am 25. Spieltag in der Fußball-A-Klasse VI. Gegner an der Alpenstraße ist der WSC Bayerisch Gmain, und hier will die Elf von Andre Köppl, dem Baumeister der drittbesten Rückrundenmannschaft, den Favoriten ärgern. Die »Gmainer« streben Platz zwei an. Chancen auf diesen Rang hat auch noch die DJK Weildorf, die beim TSV Bergen antreten muss. Im Kampf um den Klassenerhalt trifft der TSV Siegsdorf II auf den TSV Petting. Der Abstiegsstrudel umfasst noch fünf Teams, die auf den Relegationsplatz zurückfallen könnten – oder bleiben, wie der TSV Teisendorf II.


Alle Spiele der vorletzten Runde werden zeitgleich am heutigen Samstag um 13 Uhr ausgetragen. Spielfrei ist der aktuelle Tabellenzweite SV Leobendorf (46 Punkte). Die Elf von Emre Ispiroglu wird gespannt nach Weißbach blicken oder auch den SCW (7./30) an Ort und Stelle an der Alpenstraße unterstützen. Denn die Truppe von Andre Köppl hat den SVL-Widersacher WSC Bayerisch Gmain (3./43) zu Gast. Die Florian-Huber-Elf hat hier eine schwere Nuss zu knacken. Die Weißbacher spielen nach der schwachen Vorrunde (11 Punkte) eine sensationelle Frühjahrsrunde. »Den größten Anteil daran hat aber die Mannschaft, ich bin nur der Trainer«, betont Andre Köppl. Er hatte im Winter seinen Heimatverein übernommen.

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Siege gelangen sogar gegen das Top-Duo Ruhpolding und Leobendorf. »Mit Bayerisch Gmain besteht eine gewisse Rivalität«, betont Köppl, »wir wollen ihnen den zweiten Platz versauen.« Den Höhenflug erklärt er sich so: »Wir haben durchwegs einheimische Spieler, die nun auch als Mannschaft zusammengewachsen sind. Es ging mit einer sehr guten Vorbereitung los und hat sich mit konzentriertem Training mit 17 Mann im Schnitt fortgesetzt.« Diesmal fehlt Tobias Bauregger, ansonsten kann er auf den kompletten Kader bauen. Gewinnen die »Gmainer«, gibt es ein Finale um Rang zwei am letzten Spieltag – der WSC empfängt Meister Ruhpolding, Leobendorf muss in Weildorf antreten.

Die DJK (4./41) spielt mit einer Minichance um den Relegationsplatz beim TSV Bergen (5./32). »Für uns ist es das letzte Heimspiel, wir wollen die Saison positiv beenden. Leider haben wir noch immer sechs verletzte Spieler aus der Stammelf«, informiert TSV-Abteilungsleiter Fritz Lechner. »Aber wir werden es Weildorf nicht leicht machen.« Weildorf musste sich in der Vorwoche dem TSV Siegsdorf II mit 1:3 beugen. Damit sind die Chancen auf den Relegationsplatz nur noch von theoretischer Natur.

Für die Kreisliga-Reserve (11./24) waren dies natürlich »Big Points«. Dieses Selbstvertrauen wollen die Siegsdorfer nun auch gegen den TSV Petting (6./30) nutzen. Nach vier niederlagenlosen Spielen will die Elf von Herbert Häuser nachlegen.

Aber auch die Truppe von Michael Schlagintweit hat den Schalter umgelegt. »Nach drei Siegen in den letzten drei Spielen gehen wir in das Spiel gegen Siegsdorf II mit viel Selbstvertrauen«, freut sich der Trainer. Für ihn gilt es jetzt, die letzten beiden Spiele konzentriert zu absolvieren – dann wäre auch noch ein besserer Tabellenplatz drin. »Wir haben leider einige Spieler, die angeschlagen aus dem letzten Spiel gegen Surheim gingen. Dafür kommt Andi Schnappinger wieder in die Mannschaft zurück.« Für Schlagintweit ist klar: »Wir wollen auch dieses Spiel gewinnen.«

Im Abstiegskampf hat der TSV Teisendorf II (12./21) auf dem Relegationsplatz momentan die schlechteren Karten. Die »kleinen Rothosen« müssen schon fast beim SV Saaldorf II (8./27) gewinnen, um nicht vorzeitig als Relegationsteilnehmer festzustehen. Saaldorf ist mit 27 Punkten praktisch auf der sicheren Seite.

Im Direktduell stehen sich der BSC Surheim II (10./24) und der einen Punkt bessere Aufsteiger SC Inzell II (9./25) gegenüber. Der Sieger ist gerettet, mit einem Zähler könnten auch beide leben.

Der SV Ruhpolding (1./56) feierte mit dem Auswärtssieg in Teisendorf den 18. Saisonerfolg. Nun stehen noch zwei Spiele für den Meister auf dem Programm. Das letzte Heimspiel der Saison findet gegen den Absteiger ESV Freilassing II (9) statt. »Die Jungs hoffen nochmal auf zahlreiche Unterstützung aller Fans«, freut sich Pressesprecher Thomas Plenk, »um nach der Partie gemeinsam bei einem Fest im Waldstadion die Meisterschaft gebührend zu feiern.« td