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Andrea Mayr vorn

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Beim Start führte Filimon Abraham (Nummer 1) das Feld an. Er musste sich nur um 14 Sekunden dem Favoriten Petro Mamo geschlagen geben. (Foto: Weitz)

Bei strahlendem Sonnenschein ging am gestrigen Sonntag der 46. Internationale Hochfelln-Berglauf über die Bühne. Rund 250 Athleten, darunter viele ambitionierte Breitensportler, aber auch einige Weltklasseathleten gaben ihr Bestes und bereiteten sich und den vielen Zuschauern ein unvergessliches Erlebnis.


Seinen insgesamt vierten Sieg am Hochfelln holte sich nach 8,9 Kilometern und 1074 Höhenmetern Ex-Berglauf-Weltmeister Petro Mamo Shaku (Eritrea) mit einer guten Laufzeit von 43:41,0 Minuten. Der 2002 von Jonathan Wyatt aufgestellte Fabel-Streckenrekord von 40:34,9 Minuten war aber nie in Gefahr.

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Rund 14 Sekunden hinter Mamo lief dessen Landsmann Filimon Abraham (LG Festina Rupertiwinkel/43:55,2) umjubelt ins Ziel ein. Nach zwei vierten Plätzen 2017 und 2018 stand der seit vielen Jahren im Chiemgau lebende und arbeitende amtierende Großglockner-Berglauf-Champion erstmals am Hochfelln auf dem Podest und holte sich erneut den Kreismeistertitel. Den dritten Platz schnappte sich der Slowene Timotej Bejan (44:57,1).

Bei den Damen wurde die sechsfache Berglauf-Weltmeisterin und dreimalige Berglauf-Europameisterin Andrea Mayr aus Österreich ihrer Favoritenstellung einmal mehr gerecht. Die 39-jährige Ärztin, die seit 2008 den Streckenrekord hält, krönte sich mit einer Laufzeit von 49:51,1 zur zehnfachen Hochfelln-Berglauf-Siegerin – ein Rekord für die Ewigkeit, den sie weiter ausbauen könnte.

Das Damen-Podest komplettierten die äthiopische Marathon-Spezialistin Sintayehu Kibebo (53:26,9) und die deutsche Top-Läuferin Sarah Kistner (54:18,7). Nach zweiten Plätzen in den Jahren 2015 und 2017 war es für die 21-jährige Kistner – die inzwischen nach langwierigen Verletzungsproblemen endlich wieder voll belastbar ist – der dritte Podestplatz am Hochfelln. Einen ausführlichen Nachbericht mit Ergebnislisten gibt es in einer unserer nächsten Zeitungsausgaben. mmü

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