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Animals Asia

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Seit 1994 befreit die internationale, gemeinnützige Tierschutzorganisation »Animals Asia Foundation« (AAF) mit Sitz in Hongkong Bären aus asiatischen Bärengallefarmen.


Dort wird ihnen auf grausame Weise Galle abgezapft zur Nutzung in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Über 10 000 Bären – hauptsächlich Mondbären, aber auch Sonnenbären und Braunbären – werden auf Gallefarmen in China gefangen gehalten, etwa 2000 sind es in Vietnam. Animals Asia setzt sich verstärkt für ein Ende des Handels mit Bärengalle ein.

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Beim Ziel des Ersatzes auch weiterer tierischer Heilmittel in der TCM durch pflanzliche Alternativen strebt Animals Asia eine Kooperation mit TCM-Ärzten an. Unterstützung bekam die Organisation 2005 von der EU: In einer schriftlichen überparteilichen Erklärung forderte das Europaparlament die chinesische Regierung auf, die Praxis der Bärenfarmen zu beenden.

Außerdem fordert Animals Asia ein Ende des Verzehrs von Hunden und Katzen und bildet Hunde im Rahmen des Projekts »Dr. Dog« zu Therapiehunden aus. Die AAF kämpft gegen Massentötungen von streunenden Hunden und Katzen als Anti-Tollwutmaßnahme und das Töten von Tieren für die Fellgewinnung.

Die Sonderausstellung »Art and Moonlight« steht unter Schirmherrschaft von Alexandra Oetker und wird durch informative Hintergründe zur Arbeit der Tierschützer ergänzt. vm

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