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Anna Maria Mühe: Ich habe ein historisches Gesicht

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Anna Maria Mühe
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In der Serie «Die Neue Zeit» spielt Anna Maria Mühe Dörte Helm, eine Frau, die es wirklich gab. Foto: Rolf Vennenbernd/ Foto: dpa

In der neuen Serie »Die Neue Zeit« spielt Anna Maria Mühe eine der Hauptrollen. Auf dieses Engagement hat sich die Darstellerin sorgfältig vorbereitet.


Berlin (dpa) - In diesem Jahr wird die Kunst- und Architekturschule Bauhaus für ihre Gründung vor 100 Jahren gefeiert. Die sechsteilige Serie »Die Neue Zeit« erzählt vom Frauenbild des Walter Gropius und der damaligen Rolle der Frau. Eine der Hauptrollen spielt Anna Maria Mühe (34).

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Auf die Frage, ob sie ein besonderes Interesse an historischen Stoffen habe, antwortete Mühe, die Tochter der Schauspielerin Jenny Gröllmann (1947-2006) und des Schauspielers Ulrich Mühe (1953-2007), der Deutschen Presse-Agentur: »Ich habe wohl ein historisches Gesicht, was gerne eingesetzt wird. Mir macht es einfach Spaß, mich mit solchen historischen Stoffen zu beschäftigen.«

Die Serie wird ab Donnerstag bei Arte und ab dem 15. September im ZDF gezeigt. Anna Maria Mühe spielt darin Dörte Helm, die es wirklich gab. Der Nachrichtenagentur dpa sagte Mühe: »Ich bekam Kurse in Tanzen, Weben und Zeichnen. Ich habe Cornelia Heise, die Tochter von Frau Helm, die in Hamburg lebt, persönlich getroffen. Sie war erst drei Jahre alt, als ihre Mutter starb. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ich irgendetwas von Dörte Helm in ihr sehen, eine Energie mitnehmen kann.«

Zum Stichwort Emanzipation meinte Mühe: »Ich denke, ihr ging es damals vor allem um Gleichberechtigung. Das Spannende für mich ist, dass Dörte Helm aus einem erzkonservativen Haus stammte und keine Chance gehabt hätte, am Bauhaus zu bestehen, wenn sie sich und ihre Lebensform nicht neu aufgerollt hätte. Etwas ganz Neues zu wagen und sich dann plötzlich immer mehr bestätigt zu sehen, das hat mir sehr imponiert.«

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