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Annemarie Funke setzte sich in der Stichwahl durch

Bergen. Annemarie Funke aus Bergen wurde von den Delegierten in der Vertreterversammlung des CSU-Kreisverbands Traunstein im Bergener Festsaal als Stimmkreisbewerberin für die Bezirkstagswahl 2013 gewählt. Sie setzte sich in der Stichwahl mit 73 Stimmen (52,2 Prozent) gegen Heinrich Wallner aus Chieming mit 67 Stimmen (47,8) durch.

Im ersten Wahlgang war bereits Peter Stöger aus Übersee ausgeschieden. Bei der Wahl des Stimmkreisbewerbers zur Landtagswahl bekam der Landtagsabgeordnete Klaus Steiner aus Übersee 134 von 138 gültigen Stimmen und erzielte ein Traumergebnis von 97,1 Prozent. Bei der Landtagswahl geht der Trostberger Markus Fröschl als Listenkandidat ins Rennen. Er bekam 130 von 139 Stimmen (93,5 Prozent).

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Als Mitglied des Bildungsausschusses sei er, Steiner, stolz, dass es gelungen sei, die Inklusion in Bayern behutsam einzuführen und damit die Interessen der Kommunen zu wahren. Im Agrarausschuss habe er maßgeblich Initiativen zum Schutz der Almbauern gestartet. Dies gelte auch für die Fischerei (Stichwort Kormoran) und für die Abwehr von zusätzlichen Auflagen für die Waldbauern. Als Mitglied der Arbeitsgruppe Polizei habe er mit Kollegen zusätzliche Stellen bei der Polizei durchsetzen können.

In ihrer Vorstellung als Stimmkreisbewerberin für den Bezirkstag wies Funke auf ihre über 30-jährige Arbeit in der Kommunalverwaltung, im Gesundheitswesen und im Sozialbereich hin. Als Geschäftsführerin der Lebenshilfe Kreisvereinigung Traunstein habe sie sehr viel mit dem Sozialbereich zu tun. Mit Blick auf das Soziale und das Gesundheitswesen als Schwerpunkt des Bezirks meinte sie: »Soziale Aufgaben und Belange müssen auch finanziert werden.« Hier kämen ihr ihre betriebswirtschaftlichen Kenntnisse zugute. Ferner gehe es ihr darum, sich im Bezirk für die notwendigen Rahmenbedingungen und Weichenstellungen einzusetzen.

Seine sichere Position als Stimmkreisbewerber für den Bezirkstag gibt Bezirksrat Fröschl auf und bewirbt sich für einen unsicheren Platz auf der Oberbayernliste zur Landtagswahl. »Ich will etwas Neues, wo nicht feststeht, dass ich gewinne«, sagte er. Die CSU sei seine politische Heimat. Für sie wolle er sich einsetzen, plagen und schinden. Zudem gebe es für ihn spannende Themen wie Energie, Familie, Bildung und Landwirtschaft. Bei der Energiewende befürchtete er, dass einer Sozialisierung der Energiepreise Tür und Tor geöffnet werde, besonders dann, wenn niemand Gaskraftwerke zur Sicherstellung der Grundlast baue und der Staat es selbst machen müsse.

Außerdem wolle er das traditionelle Familienbild hoch halten. »Trotz aller anderen Lebensweisen muss die Familie an erster Stelle stehen.« Zur Debatte um Elterngeld und Kindertagesstätten meinte er, der Staat spreche den Müttern die Kompetenz ab, ihre Kinder daheim erziehen zu können. »Es ist falsch, so zu tun, dass alles besser wird, wenn alles vom Staat erledigt wird«, so Fröschl. Bjr.