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Anstrengende Verfolgungsjagd im Auto und zu Fuß: "Ich wollte mich doch eh stellen"

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Polizeistreife
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Foto: Patrick Seeger/dpa-Symbolbild

Freilassing – Polizisten nahmen am Freitagabend einen per Haftbefehl gesuchten Automatenaufbrecher fest. Zuvor hatte sich der 33-Jährige aber eine heftige Verfolgungsjagd mit den Beamten geliefert.


Der Mann war vom Amtsgericht Laufen wegen mehrerer Straftaten gesucht worden. Ihm wird unter anderem ein Parkscheinautomatenaufbruch mit Sprengmitteln in Salzburg vorgeworfen. Der Sachschaden belief sich damals auf rund 45 000 Euro und der Beuteschaden auf knapp 2200 Euro.

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Seit Anfang Oktober war der Freilassinger auf der Flucht, tauchte unter und hielt sich versteckt. Die zivilen Beamten ermittelten nun den Aufenthaltsort des 33-Jährigen in Freilassing. 

Am Freitagabend entdeckten die Ermittler den Mann als Beifahrer in einem Auto. Am Lenkrad saß seine 23-jährige Freundin, die ebenfalls aus dem Landkreis Berchtesgadener Land stammt.

Verfolgungsjagd im Auto und dann zu Fuß

 

Mehrere Streifen versuchten, die junge Frau zum Anhalten zu bewegen. Doch sie missachtete sämtliche Signale und Aufforderungen stehen zu bleiben. Außerhalb des Stadtgebietes blieb die 23-jährige dann abrupt stehen. Ihr Beifahrer flüchtete zu Fuß über Wiesen und Felder.

Die sportlichen Polizeibeamten hatten mit einem derartigen Verhalten des Gesuchten gerechnet und nahmen ebenfalls zu Fuß die Verfolgung auf. Nach einigen "Sprintmetern" nahmen sie den Mann widerstandslos fest und legten ihm, im tiefen Matsch stehend, die Handschellen an.

"Ich wollte mich doch eh stellen"

Die erste Aussage des Mannes nach seiner Festnahme – "Ich wollte mich eh am Montag der Polizei stellen. Was wollt Ihr von mir?" – wurde von den Polizsiten belächelt. Die Frage eines Polizisten, "warum er dann geflüchtet sei", beantwortete er lediglich mit einem Achselzucken.

Der Freilassinger wurde am Tag darauf dem Ermittlungsrichter in Laufen vorgeführt und noch am selben Tag in die Justizvollzugsanstalt Landshut eingeliefert. Gegen seine Freundin wird ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Strafvereitelung und diverser Verkehrsordnungswidrigkeiten eingeleitet. Weiterhin ergeht ein ausführlicher Bericht an die zuständige Führerscheinstelle, die ihre Eignung als Kraftfahrzeugführerin prüfen wird. fb