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AOK-Gebäude »menschengerecht und benutzerfreundlich«

Trotz besten Badewetters war das Interesse am Tag der offenen Tür der AOK-Gesundheitskasse Traunstein sehr groß. Nicht nur zahlreiche Mitglieder, sondern auch viele Bürger wollten wissen, wie die neue Traunsteiner Geschäftsstelle der Allgemeinen Ortskrankenkasse nach ihrem Umzug von der Bachmayerstraße an die Wasserburger Straße innen aussieht.

Groß war das Interesse an den Führungen durch das Haus, bei denen die Besucher Gelegenheit hatten, nicht nur den allgemeinen Kundenbereich, sondern auch die übrigen Geschoße zu besichtigen. Hinter dem Empfangsbereich steht neben den Arbeitsplätzen genügend Platz für ein Gespräch mit den Kundenberatern zur Verfügung. Dafür wurden spezielle »Diskretionsecken« eingerichtet, um auch den Datenschutz zu gewährleisten.

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Im ersten Stock ist der Firmenkundenbereich untergebracht, in dem die Firmen beraten werden, aber auch das Firmenmanagement, zum Beispiel bezüglich der Beiträge. In zweiten Stock hatten die Besucher die Möglichkeit, die Schulungsräume für das umfangreiche Gesundheitsprogramm der AOK mit Bewegung, Ernährungsberatung, Entspannung usw. mit der entsprechenden Medienausstattung kennenzu- lernen. Bei der Büroausstattung für die 66 Mitarbeiter wurde großer Wert auf ergonomische Möbel gelegt. Die neue Geschäftsstelle wurde in Absprache zwischen dem Traunreuter Architektur- und Planungsbüro Brüderl als Bauherr und der AOK als Mieter behindertengerecht und barrierefrei gebaut.

Davon konnte sich die Behindertenbeauftragte des Landkreises, Christine Marino, auf Einladung der AOK persönlich überzeugen, die die Rollstuhlfahrerin Jutta Schnell zur Unterstützung mitgebracht hatte. Durch einen Fahrstuhl, der sowohl für Rollstuhlfahrer als auch für Blinde geeignet ist, gelangt man in den Kundenbereich. Dort wurde zum Beispiel bei der Höhe von Schaltern an Rollstuhlfahrer gedacht. »Menschenfreundlich und benutzergerecht, lautete daher das Urteil von Marino und Schnell«, weil an alle gedacht worden sei.

Neben den Hausführungen gab es ein buntes Unterhaltungsprogramm. Im Eingangsbereich stand ein Balance-Board, auf dem man seinen Körper ausbalancieren musste. Das Ergebnis der Körperbeherrschung wurde mit einem Computer dargestellt. Bei einem Quiz mit drei Fragen über die AOK gab es Preise zu gewinnen. Ferner informierte die AOK über die Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten.

Der Kundenparkplatz war zu einer Freischankfläche umfunktioniert worden, auf der mit Speisen und Getränken für das leibliche Wohl gesorgt wurde. Eine Fußball-Speedkick-Anlage, mit der die Geschwindigkeit des Balles gemessen wird, war besonders für die Jugend ein Anziehungspunkt. Bjr