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Arien, Hits und Evergreens

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Die »12 Tenöre« boten dem Publikum im Traunreuter k1 ein eindrucksvolles Klangerlebnis, das von einer spektakulären Lichtshow umrahmt wurde. (Foto: Heel)

Die »12 Tenöre« haben dem Publikum im ausverkauften Saal des Traunreuter k1 ein eindrucksvolles Klangerlebnis geboten, umrahmt von einer spektakulären Lichtshow. Einfach großartig, wie die zwölf jungen Männer aus Polen, Italien, England, Schottland, Kolumbien, Australien und auch Deutschland mit kraftvollem Gesang und spritzigen Tanzeinlagen über zwei Stunden lang einen musikalischen Höhepunkt nach dem anderen präsentierten, von klassischen Arien über die größten Pop-Hymnen und Rock-Klassiker bis hin zu Schlagern und Evergreens.


Unterstützt von einem Pianisten, einem Keyboard-Spieler und einem Schlagzeuger, wechselten die zwölf Sänger dabei mühelos zwischen den Genres. Ein Leckerbissen, der Jung und Alt vereinte und für beste Stimmung sorgte. Nach dem Einstieg mit dem Gassenhauer »Funiculi, Funicula« und einem ersten Abstecher ins Opernfach ging es bunt durcheinander, folgte auf den unverwüstlichen kleinen grünen Kaktus ein Rock-'n'-Roll-Medley und wurde Leonard Cohens feierlich-ernstes »Halleluja« von der Arie »Nessun Dorma« aus der Puccini-Oper »Turandot« abgelöst. Dabei zeigte sich deutlich, dass alle zwölf Sänger an renommierten Akademien ausgebildet worden sind und bereits bei vielen Musicals mitgewirkt haben.

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Nach der Pause standen Klassiker wie Robbie Williams' »Angels« oder »Music« von John Miles auf dem Programm, aber auch Lieder aus bekannten Musicals wie »Evita«, allesamt packend arrangiert und famos choreografiert. Michael Jackson wurde ebenfalls mit einem Medley gewürdigt.

Überschwänglich moderiert wurde die Show von dem schwergewichtigen Alexander Herzog aus Nürnberg, dem Komiker der Truppe, der wie alle Sänger im Laufe des Abends auch seine Soli bekam. Er brillierte mit dem neapolitanischen »O Sole Mio« und erhielt für einen lange gehaltenen Ton viel Applaus. Mit einem Rock-Medley neigte sich der Auftritt der »12 Tenöre« dann dem Ende zu, und mit der zweiten Zugabe hieß es schon »Time to Say Goodbye«. Wolfgang Schweiger