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Armin Rohde ist nicht zu schlagen

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Der gute Bulle
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Noch steht Fredo Schulz (Armin Rohde) das Wasser nicht bis zum Hals. Foto: Stephanie Kulbach/ZDF Foto: dpa

Armin Rohde gibt gern den Antihelden. Und die Zuschauer sehen ihn gern in solchen Rollen. Das ZDF profitiert davon. Das Erste mit seinen Sendungen zur Wahlnachlese hat deutlich weniger Zuschauer.


Berlin (dpa) - Armin Rohde im ZDF-Thriller «Der gute Bulle» hat der Konkurrenz am Montagabend wenig Chancen gelassen. Der hochgelobte TV-Film von Lars Becker kam ab 20.15 Uhr auf durchschnittlich 6,20 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 19,7 Prozent - beides starke Werte.

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Rohde, Spezialist für solche Rollen, spielt darin den vom Dienst suspendierten, lebensmüden Polzisten Fredo Schulz, der mehr Alkohol trinkt, als gut für ihn ist, dann als Ermittler aber doch wieder gebraucht wird.

Günther Jauch mit seiner Quizshow «Wer wird Millionär?» hatte auf RTL ab 20.15 Uhr 4,29 Millionen Zuschauer (13,5 Prozent). Das waren etwas weniger als in der Woche davor, als Jauch eine Jubiläumsausgabe zum 18. Geburtstag seiner populären Rateshow präsentierte (4,59 Millionen Zuschauer, 14,7 Prozent).

Die «Tagesschau» im Ersten schalteten um 20 Uhr 5,16 Millionen Menschen (17,6 Prozent) ein. Den anschließenden «Brennpunkt» zum Thema «Deutschland hat gewählt» sahen 3,66 Millionen (11,6 Prozent). Und gleich danach hatte Frank Plasberg ab 21 Uhr mit seiner Diskussionsrunde «Hart aber fair» zum Thema «Die gerupfte Kanzlerin - wie regieren nach dem Debakel der Volksparteien?» 4,17 Millionen Zuschauer (13,9 Prozent) - trotz des aktuellen Themas etwas weniger als in der Woche davor.

Für die Episode der US-Serie «The Big Bang Theory» um 20.15 Uhr auf ProSieben interessierten sich 2,19 Millionen (7,0 Prozent), für die Serie «Navy CIS» auf Sat.1 im Schnitt 2,18 Millionen (6,9 Prozent), für die Krimiserie «Inspector Barnaby» bei ZDFneo 1,65 Millionen (5,2 Prozent), für die Dokusoap «Goodbye Deutschland» auf Vox 1,22 Millionen (4,0 Prozent) und für die Actionkomödie «Rush Hour 3» auf Kabel eins im Schnitt 0,89 Millionen (2,9 Prozent). Auf RTL II schaffte es die Dating-Show «Love Island - Heiße Flirts und wahre Liebe» ab 22.15 Uhr auf 0,66 Millionen Zuschauer (3,2 Prozent).

Im Schnitt liegt das ZDF seit Jahresbeginn unter den deutschen Fernsehsendern mit einem Marktanteil von 13,0 Prozent vorn. Es folgt das Erste mit 11,3 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,3 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (6,7 Prozent), Vox (5,1 Prozent), ProSieben (4,5 Prozent), Kabel eins (3,4 Prozent), RTL II (3,2 Prozent), ZDFneo (2,8 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).