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Asphaltierung des Ramsauer Kreisverkehrs – Eine Woche Vollsperrung

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Asphaltierung des Ramsauer Kreisverkehrs – Sperrung der B305 ab 26. August
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Foto: Voss

Ramsau – Fast geschafft: Der Kreisverkehr an der Bundesstraße 305 ist in seiner Grundform bereits fertiggestellt. Nun folgt noch die Asphaltierung.


Die Schilder an der Alpenstraße und der Staatsstraße in Ramsau kündigen bereits die bevorstehende Vollsperrung am neuen Kreisverkehr an. In zwei Wochen ist es soweit: Vom 26. August bis voraussichtlich zum 2. September muss die B305 aufgrund der anstehenden Asphaltierungsarbeiten komplett für den Verkehr gesperrt werden. Bereits in der Nacht wird der gesamte Bereich der Bundesstraße und auch der Staatsstraße abgeriegelt. »Die Dauer hängt von der Witterung ab«, erklärte der Geschäftsleiter der Gemeinde Ramsau, Martin Willeitner, dem »Berchtesgadener Anzeiger« auf Nachfrage.

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Die Umleitung des Verkehrs erfolgt dann über das Hochschwarzeck (Kreisstraße BGL 17) nach Bischofswiesen und Berchtesgaden und sowie über die B20 bei Bad Reichenhall. Auch über die „Alte Reichenhaller Straße“ bleibt Ramsau erreichbar.

„Das kommt natürlich für viele Geschäftsleute und vor allem für die Tourismusbranche in der Ramsau nicht zum richtigen Zeitpunkt – gerade in der Hauptreisezeit“, so das Staatliche Bauamt Traunstein in einer Mitteilung. Martin Bambach, verantwortlich für die Großbaustelle, dazu: „So spät in der Hauptreisezeit vor allem in den bayerischen Sommerferien war die Vollsperrung nicht vorgesehen. Eigentlich müssten wir früher dran sein, aber die Erschwernisse und zusätzliche Leistungen vor allem bei den Spartenverlegungen haben deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen.“

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Foto: Andreas Rupp

In Höhe des alten Forsthauses wird mit den Arbeiten begonnen, die in Richtung Ramsau fortgesetzt werden. Nacheinander werden Trag-, Binder- und Deckschichten aufgebracht. Die Zufahrt bis zur Rechenbrücke über die Ramsauer Ache aus Richtung Berchtesgaden soll immer möglich sein, ebenso die Zufahrt zur Bäckerei Niedermayer und zum Rathaus aus dem Ort kommend.

Wie das Bauamt weiter mitteilt, gibt es für diese Arbeiten keine andere Möglichkeit; denn diese müssen zwingend jetzt vorangehen, speziell in der Woche der Vollsperrung. Nach Auffassung der betroffenen Anrainer müssen dies jetzt wieder die Falschen ausbaden, so das Bauamt. Denn nachdem der Hauptknotenpunkt mit den Anschlussstrecken am Ramsauer Ortseingang nicht befahrbar und keine andere Ausweichstrecke vorhanden ist, werden wohl viele Ausflügler vermeiden, über Hochschwarzeck das Bergsteigerdorf aufzusuchen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen will der Forstbetrieb Berchtesgaden während der Bauzeit. Der nutzt die Vollsperrung der Bundesstraße nach Berchtesgaden aus und wird während des geringeren Verkehrsaufkommens zwischen dem Felsentor und der Rosshofschmiede Sicherungsarbeiten durchführen. Dabei wird der Verkehr mit einer Ampel geregelt oder es werden kurzzeitige Sperrungen eingerichtet.

av/red/fb