Astronaut muss noch länger aufs Weltall warten

Rakete
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Die Rakete muss noch etwas länger am Boden bleiben. Foto: Christina Horsten/dpa Foto: dpa

Und wieder wurde der Start verschoben: Am Mittwoch sollte der deutsche Astronaut Matthias Maurer zur Raumstation ISS ins Weltall fliegen. Die kreist in etwa 400 Kilometern Höhe um die Erde. Doch dann kam wieder etwas dazwischen.


Einer der drei anderen Raumfahrer, die mitfliegen sollen, habe ein kleineres medizinisches Problem. Das teilte die Nasa mit. Die Nasa ist die Raumfahrtbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika. Was genau dahintersteckt, blieb unklar. Ein neuer Starttermin sei frühestens am Wochenende möglich.

Eigentlich hatte die Reise von Matthias Maurer schon am vergangenen Wochenende losgehen sollen. Langweilig wird dem Astronauten auf der Erde aber nicht. Er nutzte die Zeit bis zum Start zum Beispiel damit, Müll am Meer zu sammeln.

»Wir müssen wirklich über unser Umweltbewusstsein auf der Erde und im Weltraum nachdenken«, schrieb er dazu im Internet. »Saubere Ozeane, sauberer Weltraum! Es liegt an uns allen.« Im All soll Matthias Maurer sechs Monate lang auf der ISS leben und Experimente machen. Auch ein Außeneinsatz ist für ihn geplant.