weather-image

Auch am Rande des Sports viel geboten

Man muss kein absoluter Fan des Spitzensports sein, um beim Eisschnelllauf-Weltcup in der Max-Aicher-Arena in Inzell auf seine Kosten zu kommen: Auch für alle, die gern feiern und in entspannter und fröhlicher Atmosphäre Leute treffen, ist am Rande der sportlichen Wettkämpfe einiges geboten, wie die Eröffnungsfeier am morgigen Freitag und eine niederländische Stimmungskapelle an den Wettkampftagen.

Der offizielle Teil der Eröffnungsfeier beginnt morgen um 19 Uhr am Rathausplatz und dauert eine knappe Stunde. Vorher gibt es ab 18 Uhr Disco-Musik mit Marc Eicher, einem Neffen von Chef-Bundestrainer Markus Eicher. Die Feier beginnt dann mit dem Einmarsch der über 20 Nationen, angeführt von der Musikkapelle Inzell. Bürgermeister Martin Hobmaier wird die Gäste begrüßen.

Anzeige

Als Repräsentant des Eisschnelllauf-Weltverbands ISU kommt der Chef der technischen Kommission, der Norweger, Tron Espeli. Moderiert wird der Festakt von Pino Dufter, der internationale und deutsche Top-Sportler interviewt, darunter die Langstrecken-Spezialisten Moritz Geisreiter aus Inzell und Stephanie Beckert aus Erfurt sowie die fünffache Olympiasiegerin Claudia Pechstein. Ein Feuerwerk des Traunsteiners Roman Winkler krönt die Zeremonie. Danach ist Party angesagt mit der jungen Liveband »Club 3«. Die Bewirtung übernimmt die Eisschnelllauf-Familie Hirschbichler, die mit Gabi und Hubert Hirschbichler zwei Weltcup-Teilnehmer stellt.

»Im ganzen Weltcup-Zirkus gibt es so eine Eröffnungsfeier nur in Inzell«, betont Hubert Graf, Chef des Organisationskomitees, stolz. Damit sollen auch Einheimische, Urlauber und Party-Gäste aus der Region zum Besuch der Rennen angeregt werden. Übrigens: Eintrittskarten in allen Kategorien gibt es noch an den Vorverkaufsstellen und an den Wettkampftagen an der Max-Aicher-Arena.

Für maximale Stimmung während des Weltcups sorgt vorher vor der Eishalle und immer wieder in der Halle die niederländische Kapelle »De Glasblazers«, die schon öfter in Inzell zu Gast war. Über 100 ehrenamtliche Helfer kümmern sich um den reibungslosen Ablauf der Großveranstaltung. Sie engagieren sich vor allem als Ordner und Platzeinweiser, aber auch bei der Betreuung und Versorgung der Sportler, im Pressezentrum und beim Shuttle-Service für die Sportler, VIPs und Funktionäre.

Besonders spannend für Zuschauer dürften die zwei Massenstart-Rennen am Samstag gegen 14.30 Uhr und am Sonntag gegen 13 Uhr sein. Überall dabei ist auch wieder das Inzell-Maskottchen »Flecki«, ein Kuhkostüm, in dem der Inzeller Eisschnelllauf-Nachwuchs seine Späße macht.

Am Eisstadion gibt es etwa 600 Parkplätze. Dazu kommen mehrere kleinere Parkplätze im Ort, zum Beispiel am Badepark, von denen aus die Eishalle zu Fuß gut erreichbar ist. vm