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Auch Lieberknecht und Albig für NPD-Verbotsverfahren

Berlin (dpa) - Nach dem Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer plädieren auch Thüringen und Schleswig-Holstein für ein neues NPD-Verbotsverfahren. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht sagte der Zeitung «Die Welt», die Ideologie der NPD sei der geistige Nährboden für die Mörder der NSU-Terrorzelle. Ähnlich wie Erwin Sellering, Regierungschef von Mecklenburg-Vorpommern schließt Lieberknecht einen Alleingang der Länder für ein Verbotsverfahren nicht aus. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig sagte: «Die NPD gehört verboten.»

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