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Auch Schulleiter können noch was lernen

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Urs Meier
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Als Schiedsrichter muss man viele Entscheidungen treffen - genau wie ein Schulleiter. Foto: Marius Becker/dpa Foto: dpa

In der Schule haben sie das Sagen: Schulleiter und Schulleiterinnen. Diese Leute müssen nicht nur Unterricht geben.


Sie verhandeln auch mit Lehrern gemeinsame Ziele. Sie sprechen mit Kindern und deren Eltern. Und sie müssen wissen, wieviel Geld ihre Schule übrig hat.

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»Für diese vielfältigen Aufgaben muss man genug Zeit haben«, erklärt eine Fachfrau. Doch genau das ist zurzeit ein Problem: »An vielen Schulen gibt es zu wenig Lehrer. Und damit Leute, die die Schulleitung übernehmen können.«

Die Arbeit in der Schulleitung kann sehr stressig sein. Doch wie Schulleiter ihre Aufgaben bewältigen, können sie lernen. Dafür gibt es sogar besondere Veranstaltungen. Eine davon läuft gerade in Düsseldorf. Die Stadt liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das Ganze nennt sich Schulleiter-Kongress.

Die Schulleiter haben dort besondere Lehrer. Mit dabei waren dieses Mal ein Polar-Forscher, ein Fußball-Schiedsrichter und ein Pilot. Der Polar-Forscher sprach am Donnerstag etwa darüber, wie man schwierige Herausforderungen meistert. Der Schiedsrichter erzählte am Freitag, wie man am besten schnelle Entscheidungen trifft.

Doch nicht nur diese Fachleute können helfen. »Man lernt dort auch andere Schulleiter kennen, tauscht sich aus, knüpft Freundschaften«, sagt die Expertin. »Man bespricht miteinander, wie sich die Schulkinder verändern und entwickelt neue Ideen für den Unterricht.«

So ein Schulleiter-Kongress hilft also auch den Kindern. Denn durch solche Treffen kann auch der Unterricht und die Zusammenarbeit in der Schule besser werden.

Schulleiterkongress Programm

Deutscher Philologenverband