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Audi-Fahrer rutscht beim Bremsen in Gegenverkehr – 18-Jährige stürzt mit Auto 20 Meter tief ab

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Berchtesgaden: 18-Jährige stürzt mit Auto 20 Meter tief ab – Unfall auf schneeglatter B20 bei Bayerisch Gmain
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Foto: Leitner, BRK BGL

Berchtesgaden/Bayerisch Gmain – Glück im Unglück hatte eine 18-jährige Autofahrerin am Donnerstagmorgen bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Scharitzkehlstraße. Weniger glimpflich kam ein 28-jähriger Einheimischer bei einem weiteren Unfall auf der winterlichen B20 bei Bayerisch Gmain davon.


Die 18-jährige Fahranfängerin war gegen 9 Uhr mit ihrem Wagen in Richtung Dürreck unterwegs. In einer leichten Linkskurve geriet der Wagen auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern, die junge Frau verlor dabei die Kontrolle über ihr Fahrzeug, das schließlich den Abhang hinunter stürzte. Dabei überschlug sich der Wagen und blieb nach zirka 20 Metern an den Bäumen hängen.

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Glücklicherweise konnte sich die Fahrerin selbstständig aus dem Fahrzeug befreien und Hilfe rufen. Die junge Frau wurde mit leichten Verletzungen in das Krankenhaus Bad Reichenhall eingeliefert. Am Chevrolet entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Die Fahrzeugbergung gestaltete sich äußerst kompliziert. Dazu wurde ein Forstfahrzeug mit einer Seilwinde herbeigeholt, sodass der Wagen heraufgezogen und schließlich abgeschleppt werden konnte. Die Polizei Berchtesgaden nahm den genauen Unfallhergang auf.

Mittelschwere Verletzungen erlitt hingegen ein Audifahrer, der gegen 6 Uhr auf der B20 bei Bayerisch Gmain vom Hallthurmer Berg kommend abbremsen musste, da der Autofahrer vor ihm links in Richtung der Hohenfriedstraße abbog. Auf der schneebedeckten Fahrbahn rutschte der Audi jedoch in den Gegenverkehr und stieß dort mit einem Ford zusammen. Dieser prallte frontal an das rechte Heck des Audis.

21 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bayerisch Gmain waren im Einsatz. Die Notfallsanitäter des Roten Kreuzes versorgten den verletzten Audi-Fahrer und brachten ihn in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Der Unfallgegner blieb unverletzt. Der restliche Verkehr konnte die Einsatzstelle wechselseitig passieren, sodass es zu keinen längeren Staus kam.

red/BRK BGL

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