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Aue rettet sich - Dresden muss in Abstiegsrelegation

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Erleichterung
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Siegtorschütze Jan Hochscheidt (M) wurde von den Fans von Erzgebirge Aue auf den Schultern getragen. Foto: Uli Deck Foto: dpa
Enttäuschung
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Ernüchterung in Dresden: Trotz 3:1-Sieg gegen Regensburg muss Dynamo in die Relegation. Foto: Thomas Eisenhuth Foto: dpa
Meister
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Hertha feierte mit Fans in der Ostkurve die Meisterschaft. Foto: Britta Pedersen Foto: dpa
Meistermacher
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Der Macher des Erfolgs hebt die Schale hoch. Hertha-Trainer Jos Luhukay (M) feiert mit seinen Spielern den Aufstieg. Foto: Britta Pedersen Foto: dpa
Eintracht-Fans
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Die Braunschweiger Fans stürmten nach dem Schlusspfiff den Rasen und feierten den Aufstieg ihrer Mannschaft. Foto: Peter Steffen Foto: dpa

München (dpa) - Dresden bangt, Aue atmet auf: Mit einem Zittersieg am 34. Spieltag bei Absteiger SV Sandhausen hat sich Erzgebirge Aue ein weiteres Jahr in der 2. Fußball-Bundesliga gesichert.


Dagegen muss Dynamo Dresden im Kampf um den Klassenverbleib nachsitzen und trifft nun in der Relegation auf den Drittliga-Dritten VfL Osnabrück. Mit einem Sieg verabschiedete sich Trainer Holger Stanislawski, der den 1. FC Köln nach der verpassten Aufstiegschance verlässt.

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Lange mussten die mitgereisten Aue-Fans in Sandhausen warten, dann erlöste sie Jan Hochscheidt (79. Minute). Damit verteidigte das Team von Trainer Falko Götz den 15. Rang und muss nicht in das Nervenspiel Relegation. »Ich bin total glücklich, dass wir das geschafft haben«, sagte Götz erleichtert. »Ich lechze nach einem Bier.«

In der Relegation muss nun Dresden seine letzte Chance im Kampf gegen den Sturz in die Drittklassigkeit nutzen. Selbst ein 3:1 (0:0) gegen Schlusslicht Jahn Regensburg nutzte nichts. »Das ist mit Sicherheit der beschissenste Sieg meiner Laufbahn«, klagte Dynamo-Keeper Benjamin Kirsten. »Jetzt müssen wir uns gut vorbereiten«, sagte Trainer Peter Pacult.

Etwas zu ruhig ließ es vier Tage vor dem Start der Aufstiegsrelegation gegen 1899 Hoffenheim der Tabellendritte 1. FC Kaiserslautern beim 1:2 (0:2) gegen den FC St. Pauli angehen. Dennis Daube (15.) und Daniel Ginczek (33.) brachten die Gäste in Front, Erwin Hoffer konnte nur noch verkürzen (71.). In der Relegation gegen den Bundesliga-16. soll es aber besser bei den Pfälzern klappen. »Das sind zwei neue Spiele«, sagte FCK-Vorstandschef Stefan Kuntz.

Als Meister ließ sich beim Saison-Finale Hertha BSC feiern, doch Energie Cottbus erwies sich beim 1:1 (1:0) ein wenig als Partyschreck. Nicolas Farina traf für die Gäste (28.), Hertha-Profi Maik Franz sah wegen einer Notbremse Rot (45.+1). John Anthony Brooks sorgte aber noch für das Remis (87.). Berlin schaffte mit 76 Zählern einen Zweitliga-Rekord, zum Lohn gab es für Coach Jos Luhukay eine Bier-Dusche.

Mit-Aufsteiger Eintracht Braunschweig verabschiedete sich ebenfalls ohne Heimerfolg aus dem Unterhaus: Gegen den FSV Frankfurt reichte es nur zu einem 2:2 (1:1). Dennis Kruppke (2./73.) traf für die Hausherren, für die Gäste waren Michael Görlitz (11.) und Edmond Kapllani (50.) erfolgreich. Braunschweigs Torwart-Legende Bernd Franke freute sich bei Sky über sein Herzensteam: »Ich bin sehr froh. Ich bin ja mit der Eintracht noch abgestiegen.«

Mit einem Erfolgserlebnis endete für Stanislawski das Abenteuer in Köln. Nach schwacher Vorrunde hatte sich der Bundesliga-Absteiger an Rang drei herangearbeitet, am Ende reichte es aber nicht. »In den entscheidenden Spielen zum Ende der Saison konnte ich nicht das Maximum aus der Mannschaft herausholen«, erklärte Stanislawski. Seine Profis schenkten ihm zum Abschied einen 3:0-Sieg beim FC Ingolstadt.

In gewohnter Haarpracht beging Peter Neururer das Saisonfinale. Unter der Woche hatte der Coach des VfL Bochum sein Versprechen eingelöst und sich nach dem Klassenverbleib die Haare in Blau und Weiß gefärbt. Nach einem Tag war aber alles wieder beim Alten. Neururer, dessen VfL 1:2 (0:0) gegen Union Berlin verlor, hofft auf eine rasche Vertragsverlängerung. 1860 München besiegte VfR Aalen mit 3:0 (1:0), der MSV Duisburg bezwang den SC Paderborn mit 3:2 (1:1).

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