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Auf der Jagd nach der 21: Nadal noch immer ohne Satzverlust

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Rafael Nadal
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Steht nach einem klaren Sieg über Fabio Fognini im Viertelfinale: Rafael Nadal in Aktion. Foto: Andy Brownbill/AP/dpa Foto: dpa
Alexander Zverev
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Tritt in der Night-Session gegen Novak Djokovic an: Alexander Zverev. Foto: Dean Lewins/AAP/dpa Foto: dpa
Daniil Medwedew
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Souverän weitergekommen: Der Russe Daniil Medwedew in Aktion. Foto: Dean Lewins/AAP/dpa Foto: dpa
Ashleigh Barty
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Auch Australiens Hoffnungsträgerin Ashleigh Barty hat das Viertelfinale erreicht. Foto: Dave Hunt/AAP/dpa Foto: dpa

Rafael Nadal steht zum 13. Mal im Viertelfinale der Australian Open. Der Weltranglisten-Zweite bleibt auch gegen den Italiener Fabio Fognini ohne Satzverlust. Weiter für Furore sorgen die russischen Tennis-Herren. Bei den Damen scheitert eine Mitfavoritin.


Melbourne (dpa) - Jetzt sind es nur noch drei Schritte bis zum Grand-Slam-Rekord: Rafael Nadal hat nach einem weiteren imponierenden Auftritt das Viertelfinale der Australian Open erreicht.

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Der Tennis-Weltranglisten-Zweite aus Spanien bezwang einen Tag vor dem mit Spannung erwarteten Duell zwischen Alexander Zverev und Novak Djokovic den an Nummer 16 gesetzten italienischen Tennisprofi Fabio Fognini in 2:16 Stunden 6:3, 6:4, 6:2.

Erst im Endspiel könnte es zu einem Duell zwischen Nadal und Djokovic oder Zverev kommen. Das Viertelfinale zwischen dem 23 Jahre alten Hamburger und dem Titelverteidiger und Weltranglisten-Ersten Djokovic wurde für Dienstag als letztes Match der Night Session (ca. 11.00 Uhr MEZ/Eurosport) angesetzt. Zuvor (9.00 Uhr) stehen sich im Damen-Viertelfinale Serena Williams aus den USA und die an Nummer zwei gesetzte Rumänin Simona Halep gegenüber.

»Der erste Satz war ohne Zweifel mein bislang bestes Tennis im Turnier«, sagte Nadal nach dem Sieg über Fognini. Er bleibt in Melbourne damit ohne Satzverlust. Im Kampf um den Einzug in das Halbfinale trifft der 34-Jährige auf den Griechen Stefanos Tsitsipas, der kampflos weiterkam. Fogninis Landsmann Matteo Berrettini zog kurz vor dem angesetzten Match gegen Tsitsipas zurück.

Im direkten Vergleich mit Tsitsipas führt er 6:1. Zum 13. Mal steht er bei den Australian Open im Viertelfinale, zum 43. Mal hat er es bei einem Grand-Slam-Turnier unter die besten acht Spieler geschafft. »Das wusste ich nicht, eine schöne Zahl«, sagte Nadal. Eine weitaus schönere und bedeutendere Zahl würde er mit drei weiteren Siegen Down Under erreichen: Erst einmal - im Jahr 2009 - hat der Linkshänder aus Mallorca die Australian Open gewonnen.

Sollte er tatsächlich am Sonntag triumphieren, würde er sich mit seinem 21. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier den alleinigen Bestwert vor dem Schweizer Roger Federer sichern, der in diesem Jahr fehlt. »Natürlich motiviert es mich, Grand Slams zu gewinnen«, sagte Nadal später bei der Pressekonferenz, als er den (größtenteils digital zugeschalteten) Berichterstattern den Nicht-Antritt Berrettinis schon versehentlich verriet und seine Aussage lächelnd mit einem »Jetzt hab ich es vermasselt« quittierte. »Aber ich bin nicht besessen davon, der Beste zu sein. Mit diesem Ansatz bin ich nie an den Sport und an meine Karriere herangegangen«, sagte er.

Halbfinal-Gegner von Nadal wäre einer der beiden formstarken ATP-Cup-Sieger Daniil Medwedew und Andrej Rubljow aus Russland. Der Weltranglisten-Vierte und ATP-Finals-Champion Medwedew ließ dem Amerikaner Mackenzie McDonald beim 6:4, 6:2, 6:3 keine Chance. Wenig später profitierte Rubljow im Match gegen den Norweger Casper Ruud von der Aufgabe seines Gegners. Da auch der Qualifikant Aslan Karazew am Vortag weitergekommen war, erreichten erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier drei russische Herren das Viertelfinale.

Australiens Titel-Hoffnung Ashleigh Barty kann bei den Damen weiter für den ersten Heimsieg seit 1978 sorgen. Die Nummer eins der Welt blieb beim 6:3, 6:4 gegen die Amerikanerin Shelby Rogers wie Nadal weiterhin ohne Satzverlust. Gegnerin am Mittwoch ist die Tschechin Karolina Muchova. Überraschend einen Platz im Viertelfinale sicherten sich am Montag die US-Amerikanerinnen Jessica Pegula und Jennifer Brady. Die ungesetzte Pegula gewann gegen die Weltranglisten-Fünfte Jelina Switolina aus der Ukraine 6:4, 3:6, 6:3. Die Nummer 61 der Weltrangliste steht zum ersten Mal in ihrer Karriere im Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers und trifft dort auf ihre gute Freundin Brady, die sich gegen die Kroatin Donna Vekic 6:1, 7:5 durchsetzte.

© dpa-infocom, dpa:210215-99-444359/10

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