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Auf die Demo gehen statt in die Schule

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Schulstreik
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Diese Schüler wollen mehr Klimaschutz. Deswegen demonstrieren sie. Foto: Matthias Hoenig/dpa Foto: dpa

Einfach mal nicht zur Schule gehen, das ist natürlich nicht erlaubt. Nur wenn man krank ist oder etwas ganz Wichtiges vorhat, darf man das ausnahmsweise machen. Einige Schülerinnen und Schüler in Deutschland meinten am Freitag: Wir haben so einen besonderen Grund. Und zwar: unser Klima.


Denn momentan heizt sich die Erde stark auf. Das bedroht das Überleben von Menschen und Tieren. Schuld daran sind zum Beispiel die Abgase von Fahrzeugen und Kraftwerken. Experten und Politiker trafen sich zu einer Klimakonferenz in unserem Nachbarland Polen, um zu beraten, wie diese Klimaerwärmung gestoppt werden kann.

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Vielen Schülern reicht es aber nicht, was die Politiker tun wollen. Deshalb gingen sie am Freitag nicht zur Schule, sondern organisierten Demonstrationen. Diese nannten sie: Schulstreik.

Einer der Organisatoren ist Jakob Blasel aus der Stadt Kiel. »Es ergibt für uns keinen Sinn, für die Zukunft zu lernen, wenn wir vielleicht keine haben«, sagte er. In mindestens sieben deutschen Städten schlossen sich Schüler für einen Schulstreik zusammen.

Die Idee des Schulstreiks kommt von Greta Thunberg. Die 15-Jährige aus dem Land Schweden protestiert schon lange immer freitags gegen den Klimawandel. Nun haben deutsche Schüler ihre Idee übernommen.