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Auf Spurensuche im Ei

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Viel Arbeit im Labor
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In einem Labor werden Eier auf Schadstoffe untersucht. Foto: Guido Kirchner Foto: dpa

Millionen Eier landen gerade im Müll. Denn in einigen Eiern war ein Schädlingsmittel gefunden worden. Es kann ungesund sein, deshalb soll man sie nicht essen.


Die meisten der Eier sind aus unserem Nachbarland Niederlande. Eine große Supermarkt-Kette bei uns hat nun entschieden: Sie verkauft erst mal überhaupt keine Eier mehr.

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Allerdings ist schwer zu sagen, in welchen Eiern von welchen Betrieben das Mittel steckt. Das sieht man den Eiern ja nicht an. Deshalb ist in Laboren gerade viel los. Experten suchen solche fremden Stoffe, obwohl sie unsichtbar sind.

«Man muss sich diese Suche etwa so vorstellen, als wolle man einen Zuckerwürfel in einem riesigen See suchen», erklärt ein Experte.

Für die Suche kommen Eier ins Labor, wo man sie genauer untersucht. Zuerst schlägt ein Experte einige Eier auf und rührt die Masse in einen Glastopf. Dabei entsteht aber kein Rührei. Das Ziel ist ein anderes: Das Ei in verschiedene Bestandteile zu zerlegen. Die Experten sortieren dabei viele Teile aus, die sie nicht untersuchen wollen. Zum Schluss bleibt aber eine kleine Menge übrig, mit der sie arbeiten.

Diese kleine Menge ist nicht mehr mit dem Auge zu erkennen. Der Experte muss sie aber mit einem speziellen Mittel reinigen. Anschließend löst er die Probe in einer Flüssigkeit auf, damit er sie in einen großen Mess-Apparat spritzen kann. Mit Wärme, Gas und Druck filtert der Apparat alles heraus, was die Fachleute nicht suchen.

Am Ende gibt es einen Detektor. Das ist so eine Art Fühler oder elektrisches Auge. Entdeckt es bestimmte Stoffe, schickt es ein Signal. Entdeckt es nichts, war in dem Ei auch nichts Falsches drin.