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Aus im Slalom für Höfl-Riesch - Verzicht auf Moskau

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Nach dem unerfreulichen Slalom-Aus in Maribor will Maria Höfl-Riesch vor der WM kürzer treten. Foto: Antonio Bat Foto: dpa

Maribor (dpa) - Keine zehn Sekunden nach dem Start war die WM-Generalprobe im Slalom für Maria Höfl-Riesch schon gelaufen. Wie Viktoria Rebensburg tags zuvor im Riesenslalom musste sich die 28-Jährige schon im ersten Lauf ihrer Spezialdisziplin aus dem Rennen verabschieden.


»Es ist total unglücklich, irgendwie habe ich einen Schlag bekommen und konnte dann nicht mehr reagieren«, sagte Höfl-Riesch nach dem Dämpfer in Maribor. Für die beiden deutschen Medaillenhoffnungen beginnt nun der Countdown auf die WM - Rebensburg reiste unmittelbar nach dem Aus für eine letzte Pause nach Hause an den Tegernsee, Höfl-Riesch will endlich gesund werden und verzichtet dafür auf den Parallel-Slalom in Moskau.

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Trotz Bronchitis bereute Höfl-Riesch den Start in der Heimat von Tina Maze, die bei ihrem Slalom-Sieg umjubelt wurde, nicht: »Ein Nuller tut immer extrem weh, aber mit den Voraussetzungen, bei denen ich hier her gefahren bin, vier Tage bettlägerig, nur ein Tag Training - der vierte Platz von gestern war die Reise auf jeden Fall wert.« Denn der hatte ihr zuletzt angeknackstes Selbstvertrauen nach den zuletzt weniger erfreulichen Ergebnissen wieder etwas aufgebaut. »Das ist jetzt vor der WM genau das Richtige. Nicht in der Favoritenrolle, aber trotzdem dabei. Das ist gut.«

Zweite wurde Frida Hansdotter aus Schweden, Dritte die Österreicherin Kathrin Zettel . Christina Geiger wurde Zwölfte, Lena Dürr kam wie am Vortag auf Rang 27.