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Für den geplanten Umbau des alten Postgebäudes zur Tourist-Information vergab derGemeinderat Siegsdorf die Aufträge. (Foto: Krammer)

Aus Postgebäude wird Tourist-Information

Siegsdorf – Im Zuge der Planungen zum Umbau des ehemaligen Postgebäudes zur neuen Siegsdorfer Touristinfo hatte der Gemeinderat in nichtöffentlichen Sitzungen im Mai einige Aufträge vergeben, die Amtsleiter Hermann Haslinger nun öffentlich bekannt gab.


Die Erd- und Außenbereichsarbeiten wird nach beschränkter Ausschreibung die Firma Heinz Kecht zum Angebotspreis von brutto 141.519 Euro durchführen. Der Auftrag umfasst dabei die Arbeiten an der Naturstein-Rampe, die Grabungs- und Pflasterarbeiten sowie die Asphaltierung der Durchfahrt und Arbeiten zur Nahwärmeversorgung zwischen Rathaus, Weinmüllerhaus und Postgebäude.

Auch die Baumeisterarbeiten wurden vom Architekturbüro Oel ausgeschrieben und an elf Fachfirmen versendet. Der Auftrag ging an die Firma Rottenmoser & Karau aus Inzell zum Preis von brutto 104.813 Euro. Die Metall-Arbeiten für den Windfang und zwei automatische Schiebetüren werden von der Firma Salzmann aus Nußdorf/Aiging zum Preis von brutto 55.595 übernommen.

Sechs Fachfirmen aus der Region beteiligten sich an der Ausschreibung zu den Trockenbauarbeiten der künftigen Tourist-Info. Das günstigste Angebot kam von der Firma Trockenbau Müller aus Bad Endorf mit 31.509 Euro brutto, der daraufhin der Auftrag erteilt wurde. Die Elektroarbeiten werden nach einem Leistungsverzeichnis und einer Ausschreibung das Ingenieurbüro Dauhrer die Firma Seborld & Resch aus Bischofswiesen zum Preis von 65.374 Euro brutto übernehmen.

Für die Abbrucharbeiten des ehemaligen Gasthofs Neue Post wurde vom Büro KDGEO eine Ausschreibung erstellt und an 13 Fachfirmen versendet. Zur Submission lagen vier Angebote vor. Der Gemeinderat vergab auf Empfehlung des gemeindlichen Bauausschusses die Arbeiten an den günstigsten Bieter, die Lampersberger Umwelt GmbH, zum Angebotspreis von brutto 269.469 Euro. Die Arbeiten sollen in Absprache mit dem Festsaal-Betreiber nach Abschluss der Hochzeitssaison beginnen.

Zur vom Gemeinderat im März beschlossenen grabenlosen Kanalsanierung des »Weiße-Traun-Sammlers« im Bereich Hörgering erstellte das Büro HPC aus Übersee für den ersten Abschnitt eine Planung. Die Ausschreibung und das Leistungsverzeichnis umfassen den Abschnitt des Mischwasserkanals vom Regenüberlauf im Miesenbacher Weg über die Rabensteinstraße bis zur Scheichenbergstraße und Teile der Hörgeringer Straße.

Das wirtschaftlichste Angebot legte die »Kanal Oberreiter Gmbh« aus Töging zum Angebotspreis von brutto 355.896 Euro vor. Der Gemeinderat ermächtigte daraufhin Bürgermeister Thomas Kamm, den Auftrag zu erteilen.

FK