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Ausbau der Nansen-Straße auf der Zielgeraden

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Bis in den frühen Abend sind die Arbeiter auf der Baustelle an der Fridtjof-Nansen-Straße, um die verlorene Zeit aufzuholen. Auf Höhe der Firma Heidenhain wird gerade eine Lkw-Wartespur gebaut. (Foto: Rasch)

Traunreut – Der Ausbau der Fridtjof-Nansen-Straße biegt auf die Zielgerade ein. Während der Abschnitt zwischen dem Rathauspatz und der Werner-von-Siemens-Mittelschule teilweise wieder befahrbar ist, wird am Ende der Ausbaustrecke gerade eine Lkw-Wartespur für die Firma Heidenhain gebaut.


Die Wartespur an der Ampelanlage im Kreuzungsbereich der Werner-von-Siemens-Straße ist Teil des Nansen-Straßenausbaus, der sich witterungsbedingt um anderthalb Wochen nach hinten verschoben hat. Die Arbeiter auf der Baustelle wollen jedoch mit Nachdruck versuchen, die verlorene Zeit wieder aufzuholen, sagte Stadtbaumeister Thomas Gätzschmann bei der Vergabe der Aufträge für die Pflanzarbeiten in der Bauausschusssitzung.

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Das Stadtbauamt geht davon aus, dass die neu ausgebaute Straße Ende November durchgängig befahrbar sein wird. Die sogenannte bituminöse Feinschicht auf der Fahrbahn wird witterungsbedingt erst im nächsten Frühjahr aufgebracht. Bis dahin werden dann auch die Hecken und Bäume sprießen, die ab November entlang der Straße gepflanzt werden.

Den Auftrag für die Pflanzarbeiten wurden an eine Baumschule in Unterfranken vergeben. Die Firma hatte mit 64 500 Euro das günstigste Angebot eingereicht und lag damit mit rund 34 800 Euro unter der ursprünglichen Kostenberechnung. Der Zweitbieter hätte über 96 000 Euro verlangt. Die Leistungen der unterfränkischen Baumschule enthalten die Lieferung und Pflanzung von 30 Bäumen, über 1000 Sträuchern und das Einsäen von Rasenflächen. Die Baumschule ist auch für das Aufstellen von drei Basaltsäulen zuständig, die anlässlich des Joseph-Beuys-Projekts auf Höhe des Museums »DASMAXIMUM« aufgestellt werden. Zwischen dem Rathausplatz und der Mittelschule werden links und rechts der Straße klimatolerante Bäume gepflanzt. Im weiteren Straßenverlauf bis zur Werner-von-Siemens-Straße werden nur noch auf der Seite des neuen Gehwegs weitere Bäume gepflanzt. Außerdem werden die Anschlüsse an die Privatflächen mit Hecken eingesäumt.

Ebenfalls im November soll mit der Bepflanzung des erweiterten Gewerbegebiets »Äugelwald« begonnen werden. Die Maßnahme umfasst im Wesentlichen das Roden von Pflanzflächen, Baum- und Heckenpflanzungen und die Herstellung von Ansaatflächen. Für diese Arbeiten wurden die Vergabeunterlagen von zwei Firmen angefordert. Als Mindestbieter soll hier laut einstimmigem Beschluss ein Landschaftspflegeunternehmen aus Chieming den Zuschlag erhalten. Die Chieminger Firma verlangt knapp 226 000 Euro, während der Zweitbieter über 40 000 Euro mehr verlangt hätte. Auch hier liegt das Angebot mit rund 27 000 Euro unter der ursprünglichen Kostenberechnung in Höhe von 253 400 Euro.

Einstimmig genehmigt wurde auch ein Tekturantrag der Jugendsiedlung Traunreut. Dabei handelt es sich um eine Ertüchtigung des Brandschutzes für den Altbau des Schülerwohnheims. Als Satzung beschlossen wurde außerdem eine laufende Bebauungsplanänderung für den Ortsteil Hölzl in Traunwalchen zugunsten eines kleinen Einfamilienhauses. ga