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Ausweg aus Italiens Regierungskrise weiterhin nicht in Sicht

Rom (dpa) - Ein Ausweg aus der italienischen Regierungskrise ist auch nach einer langen Sondierungsrunde des Staatspräsidenten in Rom nicht in Sicht. Giorgio Napolitano hatte mit den Parteien zu klären versucht, welche Koalition das Parlament aus dem Patt führen könnte. Alle großen Parteien des Parlament blieben aber bei ihren Positionen, es kam keine Bewegung in den Versuch, den toten Punkt zu überwinden. Napolitano will jetzt eine «Pause der Reflexion» einlegen. Dem Land drohen möglicherweise Neuwahlen im Juni, sollte der Knoten nicht doch noch durchschlagen werden.

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