Automatischer Notruf löst Großeinsatz auf der Autobahn aus

Die Leuchtschrift «Unfall» auf dem Dach eines Polizeiwagens
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Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

A8 – Zu einem Auffahrunfall auf der Autobahn A8 in Fahrtrichtung München kam es am Montag, 31. Mai, gegen 17 Uhr. Ein 64-Jähriger übersah, dass ein vor ihm fahrender BMW abbremste und es kam zu einem Zusammenstoß.


Ein 64-jähriger Österreicher fuhr mit seinem VW Amarok auf der A8 hinter einem 30-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim mit seinem 1er BMW her. Etwa 500 Meter vor dem Chiemseeparkplatz musste der BMW-Fahrer verkehrsbedingt abbremsen. Dies übersah der hinter ihm fahrende Österreicher und es kam zum Zusammenstoß auf dem linken Fahrstreifen.

Der 30-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Prien gebracht. 

Nach dem Zusammenstoß setzte der BMW automatisch einen Notruf ab. Da der Fahrzeugführer bereits das Auto selbstständig verlassen hatte, konnte vom BMW-Notruf nicht mit dem Fahrer Rücksprache gehalten werden, weshalb von einem weitaus schwereren Unfall ausgegangen werden musste. Drei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Übersee, ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungshubschrauber und die Autobahnmeisterei Siegsdorf waren im Einsatz.

Für die Landung des Helikopters, sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die Autobahn in Fahrtrichtung München für 45 Minuten komplett gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau von mehr als sechs Kilometern.

fb/red