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Bad Feilnbach: Falschgeld und heimliche Sexaufnahmen - Begründung kurios

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Polizei
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Der Schatten eines Polizisten fällt auf ein Polizeiauto. Foto: Franziska Kraufmann/Archiv Foto: dpa

Die bayerischen Schleierfahnder der PI Fahndung Rosenheim stoppten einen Pkw, Citroen Picasso, mit italienischem Kennzeichen und machten erstaunliche Entdeckungen.

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Der 55jährige Fahrer, von Beruf Bankkaufmann, führte in seiner Geldbörse eine totalgefälschten 50 €-Banknote mit sich - als Souvenir und Glücksbringer wie er meinte. Den Schein hatte er am Bankschalter von einem Kunden einbezahlt bekommen, wollte sich den Schriftverkehr sparen und steckte das Falsifikat in Absprache mit dem Kunden privat ein.

Noch kurioser war ein Fund der Schleierfahnder im Seitenfach des Pkw. Sie entdeckten eine kleine Pralinenschachtel mit mehreren Löchern. Im Innern fand sich statt süßer Kostbarkeiten eine Minikamera und mehrere Datenträger. Nach Grobsichtung der Aufnahmen zeigte sich der 55jährige Italiener als „Darsteller“ mit wechselnden Frauen beim Sex. Seine Erklärung: Bei den Frauen handelt es sich ausschließlich um Prostituierte aus Prag. Diese filmte er bei deren Liebesdiensten heimlich, da er sonst eine wesentlich höhere Entlohnung hätte zahlen müssen. Er wollte lediglich sparen! Auch versicherte er, die Filme nur für seinen Privatgebrauch produziert zu haben.

Das Falschgeld und die Kamera samt Datenträgern wurden von der Polizei sichergestellt, der Italiener wegen Verdachts der Geldfälschung und der Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches durch Bildaufnahmen zur Anzeige gebracht. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Rosenheim.

Polizeiinspektion Fahndung Rosenheim

 

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