Bad Reichenhall als Positivbeispiel bei Fachkonferenz für Fußgänger

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Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung (l.) und Stadtbaudirektor Thomas Knaus (Mitte) veranstalteten einen „Walk-Shop“ durch die Fußgängerzone. Foto: walk-space.at

In Rahmen der XV. Österreichischen Fachkonferenz für Fußgänger am 6. und 7. Oktober in Salzburg wurden unter dem Motto „Gut zu Fuß“ Strategien und Vorgangsweisen für Städte und Kommunen vorgestellt. Die Fachkonferenz widmete sich dem Dialog, der Wissensvermittlung und der Vernetzung zum Thema Fußverkehr. In verschiedenen Formaten wie Plenum, Workshops oder beim „Speed-Dating“ bot die Fachkonferenz die Möglichkeit, sich mit nationalen und internationalen Experten auszutauschen. Vorgestellt wurden innovative Projekte, neue Studien und Gestaltungsbeispiele, die das Zufußgehen klimaaktiv voranbringen.


Die Stadt Bad Reichenhall beteiligte sich an der Fachkonferenz mit einem sogenannten „Walk-Shop“, einem Workshop in gehender Form. Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung und Stadtbaumeister Thomas Knaus empfingen die Teilnehmer am Reichenhaller Bahnhof und führten sie auf einem Rundgang durch die beiden Fußgängerzonen bis hinauf bis zum Florianiplatz. Die Ludwigstraße, eine der ersten Fußgängerzonen in Bayern, bildet zusammen mit der Poststraße mit einer Gesamtlänge von 1850 Metern das Herz der Fußgänger- und Einkaufsstadt Bad Reichenhall. Herausgestellt wurden dabei die besonderen Gestaltungselemente der Stadt, insbesondere die zahlreichen bunt bepflanzten Blumenbeete, die großzügigen Innenstadt-Parkanlagen, die über 70 im Ort sprudelnden Brunnen oder auch das charakteristische Kopfsteinpflaster, dessen Schwachstellen ebenfalls angesprochen wurden. Besonders angetan zeigten sich die Gäste vom Reichenhaller Stadtbach, der das Gesamtbild der Fußgängerzone zusätzlich aufwertet. Insgesamt erfuhren Oberbürgermeister Dr. Lung und Stadtbaumeister Knaus viel Zuspruch vonseiten der Besucher: „Wir haben von unseren Gästen positive Resonanz erhalten, ich bin überzeugt, dass Bad Reichenhall den Teilnehmern des Walk-Shops als Beispiel einer gelungenen und einladenden Fußgängerstadt in Erinnerung bleiben wird“, so das Fazit des Oberbürgermeisters, der zugleich hervorhob, dass es an manchen Stellen auch weiterhin Handlungsbedarf gebe.

fb/red