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Baden-Württemberg kritisiert Merkels EU-Sparpolitik

Berlin (dpa) – Der baden-württembergische Europaminister Peter Friedrich hat das Krisenmanagement der Bundesregierung in der Euro-Zone kritisiert. Erste Priorität müsse sein, Wachstum anzukurbeln. Mit der pathologischen Fixierung auf Staatsschulden spiele die Bundesregierung der Spekulation an den Finanzmärkten in die Hände, sagte der SPD-Politiker. Deutschland will zusammen mit zehn weiteren EU-Staaten die Finanztransaktionssteuer einführen. Diese Umsatzsteuer auf Börsengeschäfte soll Spekulationen unattraktiv machen und den Sektor an den Kosten der Krise beteiligen.

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