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Bahn-Lärmschutzsanierung in Bayern kommt langsam voran

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Das Logo der Deutschen Bahn (DB) an einem Zug. Foto: Fabian Sommer/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Die Deutsche Bahn wird für den Ausbau und die Sanierung des Lärmschutzes an ihren Strecken in Bayern noch viele Jahre brauchen. Von mehr als 900 Kilometern Streckenlänge im Freistaat hat der Konzern seit 2001 rund ein Drittel mit Lärmschutzmaßnahmen ausgestattet oder bestehende saniert, teilte der Konzern am Dienstag mit. Mit dem Bund wurden demnach knapp 190 Millionen Euro dafür investiert.


Allein 2018 errichtete die Bahn in Bayern nach eigenen Angaben an rund acht Kilometern Strecke neue Schallschutzwände und sanierte 92 Wohnungen mit sogenannten passiven Lärmschutzmaßnahmen. Dazu gehören etwa die Dämmung von Fassaden oder Schallschutzfenster.

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Ein Problem: Seit Beginn dieses Jahres gelten bei der Sanierung auf bestehenden Strecken strengere nächtliche Grenzwerte beim Lärmschutz. Die Bahn muss deshalb auf schon fertigen Abschnitten erneut nachbessern. Dadurch erhöhe sich die insgesamt zu bearbeitende Streckenlänge noch einmal, sagte ein Sprecher.

Deutlich schneller kommt der Konzern hingegen bei der Umrüstung seiner Güterzüge voran. Bis Ende 2020 hat der Bund allen Wagenhaltern Zeit gegeben, die Züge mit sogenannten Flüsterbremsen auszustatten. »Als Bahn werden wir das bis dahin auf jeden Fall umgesetzt haben«, sagte der Sprecher. Dem Verkehrsunternehmen gehören nach eigenen Angaben rund 63 000 und damit etwa ein Drittel aller auf deutschen Schienen verkehrenden Güterzüge.

Lärmgrenzwerte bei Vorsorge und Sanierung

Förderrichtlinie des Bundes für Lärmsanierungsmaßnahmen