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Basteln, ernten und erkunden - So schön ist der Herbst

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Heißluftballon im Morgennebel
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Nebel besteht aus winzigen Wassertröpfchen. Foto: Federico Gambarini/dpa Foto: dpa

Bunte Blätter und reiche Ernte: Daran denken viele Leute beim Herbst. Doch auch Nebel und kürzere Tage gehören dazu. Denn der Herbst hat viele Seiten.


Im Herbst verändert sich die Natur. Viele Blätter verfärben sich und fallen ab. Kastanien und Eicheln purzeln von den Bäumen. Draußen findet man jede Menge zum Basteln, zum Beispiel Blätter in tollen Farben. Trotzdem mögen manche Leute den Herbst nicht. Sie sagen, er sei zu verregnet und zu kalt. Dabei hat der Herbst viel zu bieten: Hier sind sechs Besonderheiten.

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H wie Herbarium: Im Herbst sehen Blätter besonders toll aus. Du willst die vielen Farben in Erinnerung behalten? Dann bastele dir ein Herbarium. Das ist eine Art Buch oder Heft, in dem du getrocknete Blätter aufbewahren kannst. Zum Trocknen legst du ein Blatt zwischen Zeitungspapier und packst schwere Bücher darauf. Nach einigen Tagen kannst du das Blatt in dein Herbarium kleben und zum Beispiel dazu schreiben, wo du es gefunden hast.

E wie Ernte: Der Herbst ist für Landwirte eine wichtige Jahreszeit. Da haben sie jede Menge vor: Sie ernten zum Beispiel Äpfel, Rosenkohl, Kartoffeln oder Zwiebeln. Danach bereiten sie ihre Felder vor, um neue Pflanzen anzubauen.

R wie Regenwurm: Regenwürmer sind im Herbst besonders aktiv. Denn sie fressen das Laub und sorgen so dafür, dass daraus Erde wird. Regenwürmer mögen es feucht und dunkel. Deshalb ist der Boden im Herbst für sie perfekt. Wenn es zu kalt wird, gräbt sich der Regenwurm tiefer in den Boden. Dort bleibt er bis zum Frühling.

B wie Blätter: Liegen nasse Blätter auf der Straße, rutscht man schnell mal aus. Darum haben die Leute von der Stadtreinigung im Herbst viel zu tun. Zum Beispiel in der deutschen Hauptstadt Berlin: Dort sind derzeit 2000 Mitarbeiter unterwegs. Sie sollen die Blätter einsammeln und wegräumen. Aus den Blättern wird dann Kompost gemacht.

S wie Sonne: Die Sonne lässt sich im Herbst von Tag zu Tag weniger blicken. Abends wird es deshalb immer früher dunkel. Der Tag mit dem wenigsten Tageslicht ist der 21. Dezember. Mit diesem Tag endet der Herbst im Kalender und der Winter beginnt.

T wie trüb und nebelig: Nebel sieht man im Herbst öfter. Im Herbst ist es tagsüber oft noch warm. Nachts ist es schon sehr kalt. Warme Luft kann viel Feuchtigkeit aufnehmen, das ist Wasserdampf. Kalte Luft kann das nicht so gut. Wird es also in kurzer Zeit kälter, wird der Wasserdampf in der Luft zu kleinen Wassertropfen. Nebel ist also nichts anderes als eine Wolke winziger Tröpfchen.

Anleitung zum Bauen eines Herbariums

Regenwurm-Steckbrief