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An der Holzhauser Straße soll auf der Seite rechts im Bild eines der Häuser abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. (Foto: Konnert)

Bau- und Umweltausschuss – Schaffung von Wohnraum bleibt aktuelles Thema

Teisendorf – Das Thema »Neuer Wohnraum« bleibt auch in der Marktgemeinde Teisendorf sehr aktuell. In seiner jüngsten Sitzung musste sich der Bau- und Umweltausschuss mit mehreren Anträgen dazu befassen.


So soll in Teisendorf an der Holzhauser Straße ein Einfamilienhaus abgebrochen und durch einen Neubau als Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Doppelgarage ersetzt werden. Die Garage soll ein begrüntes Flachdach bekommen. Das Vorhaben befindet sich planungsrechtlich im Innenbereich ohne Bebauungsplan. Die gesetzlichen Vorgaben zu Art und Maß der baulichen Nutzung, Erschließung und überbaubaren Grundstücksfläche können eingehalten werden, sodass planungsrechtlich nichts gegen das Vorhaben spricht. Das begrünte Dach entspricht zwar nicht den Bauten in der Umgebung, die Verwaltung wies allerdings darauf hin, dass die Dachform der Garage nicht zur Beurteilung des Einfügens herangezogen werden kann.

Bernhard Reitschuh wollte wissen, ob das begrünte Dach eventuell auch als Terrasse benutzt werden könnte. Dies verneinte die stellvertretende Bauamtsleiterin Marianna Baumgartner, weil es sich hier um eine Grenzbebauung handelt und die vorgeschriebenen Abstände zum Nachbargrundstück nicht eingehalten werden können.

Matthias Spiegelsperger sah das begrünte Dach positiv, wegen der Insekten, aber auch wegen der Wasseraufnahme, sodass hier ein Beitrag gegen die Versiegelung erbracht werde. Auch der Ausschuss war dem Antrag gegenüber positiv eingestellt und stellte das gemeindliche Einvernehmen her.

Zugestimmt wurde auch einem Vorhaben zum Teilabbruch und Neuerrichtung eines Wohngebäudes in Mitterstatt/Neukirchen. Im Neubau soll eine zweite Wohneinheit eingebaut werden.

Dazu soll die Dachkonstruktion um 0,75 Meter angehoben werden. Der nordöstliche Teil des Gebäudes bleibt bestehen. Er wurde bereits in einem früheren Anbau neu errichtet. Jetzt soll der mittlere Teil abgebrochen und neu errichtet werden. Das Vorhaben liegt im Außenbereich und dient dem landwirtschaftlichen Betrieb. Somit ist es privilegiert und planungsrechtlich zulässig.

In einem Antrag auf Vorbescheid wollte ein Antragsteller klären lassen, ob ein Anbau an sein Anwesen am Viaduktweg wie von ihm geplant möglich ist. Er möchte im Südwesten einen Anbau mit den Maßen zehn mal sechs Meter errichten und wollte klären, ob das Vorhaben hinsichtlich des Maßes der baulichen Nutzung, der gewählten Höhe und der baulichen Gestaltung zulässig ist.

Gleichzeitig wurde gefragt, ob das Bestandshaus aufgestockt werden und die Dachneigung abgeflacht werden kann. Das Vorhaben befindet sich im Geltungsbereich der Außenbereichssatzung Viaduktweg und ist laut Bauverwaltung planungsrechtlich zulässig. Das gemeindliche Einvernehmen wurde hergestellt.

Auf dem Verwaltungswege beschieden wurden bereits der Teilabbruch der bestehenden Wiederkehr und Neuerrichtung des Gebäudeteils als zweite Wohneinheit in Kletzl und die Aufstockung eines landwirtschaftlichen Anwesens mit Wohnteil in Großrückstetten.

In Rückstetten am Dachsteinweg ging es um eine isolierte Befreiung zur Errichtung eines Carports. Das Anwesen befindet sich im Gebiet des Bebauungsplans »Rückstetten Bahnbrücke«. Der geplante Carport hat eine Nutzfläche von 42,5 Quadratmeter und soll außerhalb der im Bebauungsplan festgelegten Baugrenzen errichtet werden. Die Nachbarn haben schriftlich zugestimmt. Auch der Ausschuss hatte keine Einwände und erteilte die isolierte Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans.

Auf dem Verwaltungswege war bereits der Errichtung eines überdachten Stellplatzes und einer Holzlege in Achthal, Neukirchner Straße, zugestimmt worden. Gleiches gilt für den Neubau eines Kompostierstalls an den Jungviehstall als privilegiertes Vorhaben in Haslach.

kon