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Bauern können Bienen mieten

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Bienenzüchter Dieter Schimanski
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Dieter Schimanski vermietet seine Bienen an Bauern. Foto: Carmen Jaspersen/dpa Foto: dpa

Frühling ist Bienen-Zeit. Die gelb-schwarzen Insekten summen dann wieder durch die Luft und fliegen von Blüte zu Blüte. Das ist nicht nur schön, sondern auch wichtig für uns Menschen. Würde es keine Bienen geben, wäre es viel schwieriger, dass Früchte wie Äpfel, Kirschen oder Erdbeeren wachsen. Denn in der Natur werden viele Nutzpflanzen von Insekten bestäubt - auch von Bienen.


Das funktioniert so: Die Tiere ernähren sich von einer zuckrigen Flüssigkeit am Boden der Blüte, dem Nektar. Sammeln sie diesen ein, kommen sie auch mit den Pollen in der Blüte in Berührung. Diese bleiben an den Insekten haften - und düsen mit ihnen zur nächsten Blüte. So wird die Blüte bestäubt und es kann eine Frucht entstehen.

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Leider gibt es an manchen Orten aber nicht genug Bienen. Deshalb können Bauern die Insekten auch mieten. Die Tiere werden von einer Firma zu ihrem Einsatzort auf einem Feld gebracht, wo sie dann die Apfel- oder Erdbeerblüten bestäuben können.