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Baugebiet mit vier Bauparzellen rückt näher

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Der mit der Unteren Naturschutzbehörde (Landratsamt Traunstein) abgestimmte Bepflanzungsvorschlag des Landschaftsarchitekten Dieter Löschner soll als Grundlage für die Ausführung der Bepflanzung dienen. Diese liegt in der Hand der Gemeinde.

Grabenstätt – Im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplans »Am Alpenblick« in Bergen bei Erlstätt ist nun die eingeschränkte Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt worden. In seiner jüngsten Sitzung bestätigte dies der Gemeinderat und erkannte den fortgeschriebenen Bebauungsplan einstimmig an. Auch der Satzungsbeschluss und der Bekanntmachungsbeschluss wurden ohne Gegenstimme gefasst. Der Bebauungsplan wird damit bekanntgemacht und rechtsverbindlich. Am südöstlichen Bergener Ortsrand sollen bekanntlich vier Bauplätze entstehen.

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Im Rahmen der »eingeschränkten Behördenbeteiligung« waren nochmals sechs Fachstellen beteiligt worden. Während die beim Landratsamt Traunstein ansässigen Untere Bauaufsichtsbehörde und Untere Immissionsschutzbehörde sowie der Zweckverband zur Wasserversorgung der Mühlener Gruppe keine Stellungnahmen abgaben, mussten die Räte nun über die Äußerungen der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt, des Wasserwirtschaftsamts und der Höheren Landesplanungsbehörde bei der Regierung von Oberbayern entscheiden. Während die Untere Naturschutzbehörde mit der ursprünglich geplanten Bepflanzung der öffentlichen Flächen östlich und südlich des angedachten Baugebiets nicht einverstanden war, gab sie nun nach den Änderungen grünes Licht für die Planung. Die Bepflanzung war zuvor mit dem Altöttinger Landschaftsarchitekten Dieter Löschner (siehe Skizze) mit der Behörde abgestimmt worden.

Im Bebauungsplan wird nun auf den Bepflanzungsvorschlag mit diversen Baum- und Straucharten auf zwei Ebenen im Hang hingewiesen. Der Gemeinderat stellte nun fest, dass die vom Amt vorgetragenen Unstimmigkeiten einvernehmlich gelöst werden konnten und auf dieser Basis die öffentlichen Grünflächen nun zeitnah im Rahmen der Erschließung hergestellt werden sollen. Die Bepflanzung liegt in der Hand der Gemeinde.

Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein teilte mit, dass die in seiner Stellungnahme vom 23. Juli 2018 abgegebenen fachlichen Informationen und Empfehlungen in der aktuellen Planung »im Wesentlichen berücksichtigt sind« und sich in der fortgeschriebenen Planung keine neuen wasserrechtlich relevanten Sachverhalte ergeben hätten. Die Gemeinde sicherte nochmals zu, dass die Entwässerungs- und Erschließungsplanung für die öffentlichen Flächen des Plangebiets und darüber hinaus mit dem Amt abgestimmt werde. Den Beschlussvorschlag segneten die Räte einstimmig ab.

Mit Blick auf die Stellungnahme der Höheren Landesplanungsbehörde bei der Regierung von Oberbayern hatte die Gemeinde festgestellt, dass den vom Amt genannten Belangen im derzeitigen Verfahrensschritt Rechnung getragen worden sei und der Bebauungsplan den Erfordernissen der Raumordnung weiterhin nicht entgegenstehe. Auch hierzu gab es von Seiten der Räte keinerlei Einwände.

In Kenntnis gesetzt wurden sie zudem über den Einspruch eines benachbarten Ehepaars. Nach dessen Meinung werde eine völlig neue, deutlich umfangreichere Bebauung zugelassen, was das Ortsbild erheblich beeinträchtigen würde. Die beiden kritisierten auch die Bodenversiegelung für den geplanten Wendehammer. Darüber hinaus mahnten sie an, dass die Bauprojekte auch negative Auswirkungen auf die Grundwasserströme (Grundwasserstau) haben könnten.

Wie Bürgermeister Georg Schützinger betonte, halte die Gemeinde den besagten Einspruch für unbegründet. Dies sah auch der Gemeinderat so. Im Zuge der Erschließungsplanung werde von der Gemeinde eine Gesamtlösung zu der Thematik Oberflächen-, Schicht- und Grundwasser umgesetzt. mmü

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