weather-image
25°

Baustelle Südspangen-Brücke: In der Erreichbarkeit weiter »deutlich beeinträchtigt«

3.0
3.0
Traunstein: Dehner Gartencenter wegen Südspangen-Sperrung weiter »deutlich beeinträchtigt«
Bildtext einblenden
Noch nicht abgeschlossen sind die Sanierungen an der Südspangen-Brücke. Weil die von der Stadt beauftragte Firma Bauteile nicht rechtzeitig liefert, ziehen sich die Arbeiten in die Länge: Nicht schon, wie ursprünglich geplant, am Freitag dieser Woche, sondern voraussichtlich erst fünf Wochen später – am 4. September – gehen sie zu Ende. Erst dann wird die Brücke wieder für den Verkehr freigegeben. (Foto: Pültz)

Traunstein – Auf Kritik in den Betrieben stoßen die Verzögerungen, die sich auf der Baustelle Südspangen-Brücke ergeben. Bedingt durch die Sperrung der Brücke sind die Betriebe in Seiboldsdorf von der Bundesstraße 306, der »Blauen Wand«, zurzeit nicht mit dem Auto erreichbar. Die Zufahrt von der Staatsstraße 2105, der »Hochstraße«, ist offen.


Durch die Sanierungen, die nach Auskunft der Stadtverwaltung nun fünf Wochen länger dauern und voraussichtlich erst am 4. September zu Ende gehen, sieht sich insbesondere das Dehner Garten-Center, wie das Unternehmen auf Anfrage des Traunsteiner Tagblatts mitteilte, in seiner Erreichbarkeit weiterhin »deutlich beeinträchtigt«.

Anzeige

Die Dehner Gartencenter GmbH & Co. KG setze sich zum Ziel, wie sie mitteilte, ihre einzelnen Standorte jeweils »optimal« an die örtliche Infrastruktur anzubinden. In Traunstein müsse sie zurzeit Abstriche machen. »Durch die aktuellen Sanierungsarbeiten an der Brücke ist die Erreichbarkeit des Dehner Garten-Centers in Traunstein aus östlicher Richtung deutlich beeinträchtigt.« Dehner-Kunden müssten entweder auf die nächste Autobahnausfahrt oder eine Route durch die Stadt ausweichen – »beides ist natürlich keine optimale Lösung«.

Im Holzzentrum Traunstein fühlt man sich nur wenig eingeschränkt. Wenn die Sanierungen so lange dauern, dann sei es eben so, meint Geschäftsführer Heinrich Jobst. Entscheidend ist seiner Ansicht nach, dass die Stadt die Brücke ordentlich saniere. Eingeschränkt seien vor allem die Mitarbeiter in der Zufahrt zur Arbeitsstätte.

Für das Geschäft sei die Sperrung der Südspangenbrücke »nicht so entscheidend«. Das Holzzentrum erwirtschafte »höchstens ein Drittel« seines Umsatzes über Privatkunden, die mit dem Auto kommen und den Betrieb nun nicht so gut erreichen können. Für das Unternehmen liege nicht im Einzel-, sondern vielmehr im Großhandel der Schwerpunkt der geschäftlichen Tätigkeiten.