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Bayern, Bayer, Wolfsburg und Frankfurt im Viertelfinale

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Auftakt
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Arjen Robben (2.v.l) erzielt das Tor zum 1:0 gegen Augsburgs Matthias Ostrzolek (2.v.r) und Torwart Marwin Hitz (l). Foto: Andreas Gebert Foto: dpa
Schmerzen
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Arjen Robben hat nach einem Foul Schmerzen und wird behandelt. Foto: Andreas Gebert Foto: dpa
Entscheidung
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Die Frankfurter Joselu (l-r) Torschütze Vaclav Kadlec und Sebastian Jung jubeln nach dem Treffer zum 3:2. Foto: Daniel Reinhardt Foto: dpa
Frühes Tor
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Die Spieler von Bayer Leverkusen bejubeln das schnelle 1:0 gegen den SC Freiburg. Foto: Patrick Seeger Foto: dpa
Umarmung
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Jubel über das Tor zum 1:1 bei Wolfsburgs Torschütze Naldo (l) und Maximilian Arnold. Foto: Dominique Leppin Foto: dpa
Knapp
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Hinter Bayer-Keeper Bernd Leno (M) rettet Philipp Wollscheid (l). Foto: Patrick Seeger Foto: dpa
Führung
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Jubel bei der Ingolstädter Mannschaft die mit dem 1:0 durch Caiuby (2.v.r.) in Führung gegangen ist. Foto: Dominique Leppin Foto: dpa

Berlin (dpa) - Angeführt vom Rekordsieger FC Bayern steht erstmals seit sieben Jahren wieder ein Bundesliga-Septett im Viertelfinale des DFB-Pokals.


Bei einem von insgesamt vier Favoritensiegen am Mittwochabend setzten sich die Münchner trotz einiger Mühe mit 2:0 (1:0) beim FC Augsburg durch, mussten aber den Ausfall von Arjen Robben verkraften.

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Bayer Leverkusen gewann mit 2:1 (1:1) glücklich beim lange Zeit besseren SC Freiburg und steht erstmals seit fünf Jahren wieder in der Runde der besten Acht. Dank eines späten Treffers von Ivica Olic bezwang der VfL Wolfsburg den Zweitligisten FC Ingolstadt 2:1 (0:1), auch Eintracht Frankfurt musste beim 4:2 (1:0) gegen den SV Sandhausen lange zittern.

Am Dienstag hatten bereits Borussia Dortmund, 1899 Hoffenheim, der Hamburger SV sowie Zweitligist 1. FC Kaiserslautern das Überwintern im Cup geschafft und sich damit knapp 1,2 Millionen Euro aus TV- und Vermarktungserlösen gesichert. Frauen-Bundestrainerin Silvia Neid lost die kommenden Begegnungen am Sonntag (18.00 Uhr) in der ARD-«Sportschau» aus, die Partien finden am 11./12. Februar 2014 statt. Das Finale steigt am 17. Mai 2014 im Berliner Olympiastadion.

Zum siebten Mal in Serie glückte den Bayern der Sprung ins Viertelfinale, seit sechs Pokalpartien mussten die Münchner auswärts nun bereits keinen Gegentreffer mehr hinnehmen. Mit einer Einzelleistung sorgte Robben bereits nach vier Minuten für die erste Erleichterung beim Vorjahressieger. Doch nur zehn Minuten später musste der Niederländer nach einer Grätsche von Augsburgs Keeper Marwin Hitz mit einer tiefen Risswunde am blutenden rechten Knie vom Feld. Gegen ordentliche mitspielende Schwaben schoss Thomas Müller (78.) die endgültige Entscheidung heraus.

Zum Auftakt eines wichtiges Auswärts-Dreierpacks mit der Bundesliga-Partie bei Borussia Dortmund und dem Champions-League- Gruppenshowdown in San Sebastian legte Leverkusen mit rasantem Tempo los. Schon nach einer halben Minute nutzte der australische Stürmer Robbie Kruse einen groben Patzer von Nicolas Höfler zum schnellsten Treffer dieser Pokal-Saison.

Die Breisgauer erholten sich jedoch relativ schnell von der Leverkusener Anfangsoffensive und kamen durch Matthias Ginter (19.) per Kopfball zum Ausgleich. Spätestens durch das Erfolgserlebnis übernahm Freiburg das Kommando, dominierte die Partie, ließ aber die letzte Konsequenz vermissen. Stattdessen schockte Emre Can (77.) den Drittletzten der Liga, der damit in der kommenden Saison zumindest über die Qualifikation im Pokal kein erneutes Europa-League-Abenteuer erleben wird.

Auf den Sprung in das internationale Geschäft via DFB-Cup darf der Volkswagenclub Wolfsburg hingegen weiter hoffen. Der frühere Wolfsburger Caiuby (17.) brachte die von der VW-Marke Audi gesponserten Gäste nach einem Sololauf bereits früh in Führung. Erst dank eines abgefälschten Verzweiflungsschusses glückte Naldo (66.) mit der ersten echten Torchance des Heimteams das 1:1. Ingolstadts Keeper Ramazan Özcan ließ den Weitschuss durch die Finger gleiten und sah auch vor dem zweiten Gegentreffer durch Olic (89.) schlecht aus.

Nach zwei Treffern von Joselu (19./49./Foulelfmeter) schien Frankfurt bereits so gut wie sicher in der nächsten Runde. Doch Sebastian Rode (64.) per Eigentor und Simon Tüting (66.) machten die Partie wieder spannend. Erst Vaclav Kadlec (72.) erlöste die in der Liga kriselnde Eintracht, Joselu sorgte für den Schlusspunkt (90.+2).

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