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Beachvolleyballerin Ludwig holt Rekord-Titel

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Titel
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Laura Ludwig (l) feierte mit Kira Walkenhorst ihren sechsten nationalen Titel. Foto: Jens Büttner Foto: dpa
Champus-Regen
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Nach ihrem Sieg genießen Laura Ludwig (l) und Kira Walkenhorst die obligatorische Champagner-Dusche. Foto: Jens Büttner Foto: dpa
Platz zwei
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Isabel Schneider (l) und Teresa Mersmann mussten sich im Finale dem Favoriten-Duo Ludwig/Walkenhorst geschlagen geben. Foto: Jens Büttner Foto: dpa
Dritte
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Wie im vergangenen Jahr holten sich Ilka Semmler (l) und Katrin Holtwick die Bronzemedaille. Foto: Jens Büttner Foto: dpa
Hechter
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Laura Ludwig holt sich mit einem beherzten Sprung den Ball. Foto: Jens Büttner Foto: dpa
Abgeblockt
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Laura Ludwig (l) und Kira Walkenhorst setzen sich im Halbfinale am Netz gegen Julia Sude (M) durch. Foto: Jens Büttner Foto: dpa
Gestellt
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Laura Ludwig (l) stellt den Ball für Partnerin Kira Walkenhorst. Foto: Jens Büttner Foto: dpa
Raupe
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Kira Walkenhorst (l) und Laura Ludwig führen eine Raupe der Turnierteilnehmerinnen an. Foto: Jens Büttner Foto: dpa
Siegerzeichen
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Kira Walkenhorst (l) mit der Siegerfaust und Laura Ludwig mit dem Victory-Zeichen. Foto: Jens Büttner Foto: dpa

Timmendorfer Strand (dpa) - »Atemberaubend, Gänsehaut.« Die neue Rekordmeisterin Laura Ludwig war nach ihrem sechsten nationalen Titel einfach nur überwältigt.


Bis zuletzt wollte die beste deutsche Beachvolleyballerin über den Rekord, mit dem sie in der Anzahl der Meisterschafts-Triumphe auch die Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann (je fünf) überflügelt, nicht sprechen. »Es ist ein besonderer Titel«, hob Ludwig den zweiten Triumph mit ihrer aktuellen Partnerin Kira Walkenhorst hervor. Vier Erfolge in Timmendorfer Strand hatte sie mit Sara Goller (jetzt Niedrig) gefeiert.

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Die 24 Jahre alte Walkenhorst war 2014 an Pfeifferschem Drüsenfieber erkrankt. »Wir mussten in vielen Bereichen bei Null anfangen. Das ist jetzt die Belohnung«, sagte die gebürtige Berlinerin Walkenhorst zu Grand-Slam-Sieg in Japan, EM-Titel und Meisterschafts-Erfolg an der Ostsee. »Wir haben physisch hart und an kleinsten Details gearbeitet«, verriet Abwehrspezialistin Ludwig den Grund für die nochmalige spielerische Steigerung.

Im Endspiel ließen Ludwig/Walkenhorst den Außenseiterinnen Teresa Mersmann und Isabel Schneider (Leverkusen) keine Chance und gewannen vor 7000 begeisterten Zuschauern mit 2:0 (21:21, 21:19). Im Halbfinale hatte sich das Meister-Duo gegen das Aufsteigerteam Chantal Laboureur und Julia Sude (Stuttgart/Friedrichshafen) mit 2:1 behauptet. »Nach dem schwierigen letzten Jahr und der Knieverletzung zu Beginn dieser Saison sind wir wieder zurück«, sagte Walkenhorst.

Nach einem auch international erfolgreichen Jahr liegen die 29 Jahre alte Ludwig und ihre fünf Jahre jüngere Partnerin auch gut auf Olympia-Kurs. »Es ist greifbar, aber es ist noch ganz viel harte Arbeit«, sagte Laura Ludwig zum großen Ziel Rio de Janeiro 2016.

Mersmann/Schneider, die sich selbst noch als »Semiprofis« bezeichnen, legten erst im zweiten Satz des Endspiels ihren Respekt ab. »Es war klar, dass das Spiel heiß umkämpft sein wird. Das ist ein Team, was wirklich gut aufschlägt«, bemerkte die mit einem überragenden Blockspiel glänzende Walkenhorst: »Die Taktik, die wir besprochen hatten, ist gut aufgegangen.«

Die WM-Vierten Katrin Holtwick und Ilka Semmler setzten sich im Spiel um Platz drei mit 2:1 (21:14, 19:21, 17:15) gegen Labourer/Sude durch. Zuvor hatte das Nationalteam aus Berlin überraschend im Halbfinale gegen Mersmann/Schneider verloren. Die 31 Jahre alte Abwehrspielerin Holtwick spielte trotz Bandscheiben-Problemen durch.

Bei den Männern zogen die Titelverteidiger Jonathan Erdmann und Kay Matysik über die Verliererunde noch ins Halbfinale ein, profitierten dabei aber von einer Aufgabe des neu besetzten Duos Sebastian Fuchs und Stefan Windscheif (Berlin/Köln). Der 29 Jahre alte Fuchs war bei einer Abwehraktion in eine Werbebande gestürzt und hatte sich dabei eine Verletzung des Schulter-Eckgelenks zugezogen.

Im Halbfinale trifft das Nationalteam Erdmann/Matysik auf die an Position fünf gesetzten Tim Holler und Jonas Schröder (Fellbach/Gonsenheim). Um den zweiten Finalplatz treten Markus Böckermann und Lars Flüggen (Hamburg) gegen Armin Dollinger und Clemens Wickler (Garching/Bad Tölz) an.

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