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Sie gab ein begeisterndes Debüt auf dem Dorfplatz: die Kinder- und Jugendkapelle Schleching. (Foto: Wunderlich)

Begeisterndes Debüt der 15-köpfigen Kinder- und Jugendkapelle Schleching

Schleching – Der von der Kinder- und Jugendkapelle gespielte Titel »When the rhinos do the rumba in the rain« (von Len Orcino) hätte nicht passender gewählt sein können. Gewitter und Regen hielten aber die Schlechinger und ihre Gäste nicht davon ab, zum Dorfplatz zu strömen, um bei dem Debüt der Nachwuchs-Kapelle dabei zu sein.


Richard Prasser, Vorstand der Musikkapelle, freute sich, dass 15 Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 14 Jahren zusammengefunden haben, um gemeinsam in einer Kapelle zu spielen.

Die Idee dazu kam von den Mitgliedern des Musikvereins und der Musikkapelle. Sie nahmen die jungen Musiker unter ihre Fittiche, um ihnen ein Gefühl zu vermitteln, wie es ist, gemeinsam in einer Kapelle zu spielen. Dabei sind für die jungen Musiker gute Kontakte zu den erwachsenen Musikern entstanden, die sich gern um den Nachwuchs kümmern.

Umgesetzt wurde das Projekt von der Musikschule Grassau mit deren Leiterin der Zweigstelle Schleching, Marlene Noichl. Sie erzählt, mit welcher Begeisterung die jungen Musiker dabei sind und dass sie erst seit April einmal monatlich geübt haben. Da scheinen echte Talente zusammengefunden zu haben; denn die vorgetragenen Musikstücke und das Solo von Quirin und Maxi mit der Lausbuben-Polka waren perfekt, es gab viel Applaus von den Zuhörern.

Richard Prasser brachte für jedes Mitglied der neuen Kapelle das Abzeichen der »Musikkapelle Schleching« mit, das sie nun alle stolz tragen dürfen. Er würdigte auch die Eltern und gab einen Appell der aktiven Musiker an die Familien weiter, die Kinder auch künftig zu motivieren, sich den Blasinstrumenten und Schlagzeugen zu widmen. Zur Belohnung für die jungen Musiker gab es Eis und Gummibärchen.

Mit einem Marsch, einer Polka und einem beschwingten Walzer eröffnete dann die Musikkapelle Schleching unter Leitung von Walter Reisenauer ihren Auftritt. In bewährter Weise moderierte Remigius Bauer den ganzen Abend und brachte das Publikum immer wieder zum Lachen – trotz der widrigen Wetterumstände. Die Zuhörer ließen sich mitreißen von den Melodien der weiteren Stücke und genossen die gute Stimmung auf dem Dorfplatz, zu der auch die wunderbaren Alphörner beitrugen. Toni, Sepp und Chris legten dazu Flügelhorn und Trompeten beiseite, um sich den Alphörnern zu widmen. Beschwingt nach Hause geschickt wurden die Gäste mit der Zugabe des Radetzky- Marschs.

wun