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Beim Kreisverkehr läuft es rund

Bischofswiesen – Seit drei Wochen laufen die Bauarbeiten für den neuen Kreisverkehr unterhalb des sogenannten Umgehungsbergs. Ebenfalls heftig gewerkelt wird bereits in Richtung Gmundbrücke, wo die Straße etwas verlegt wird und ein neuer Geh- und Radweg entstehen soll. Mit dem Baufortschritt ist man beim Staatlichen Bauamt durchaus zufrieden.

Der Kreisverkehr am Stangenwald ist bereits in seiner Führung erkennbar. Fotos: Anzeiger/Wechslinger
Zwischen dem Kreisverkehr und der Gmundbrücke entsteht ein Geh- und Radweg.
Die Kurvenbegradigung in der Nähe der RVO-Niederlassung, die die Verkehrssicherheit erhöhen soll, wird durch notwendige Felsabtragungen erschwert.

Nachdem viele Verkehrsteilnehmer zunächst auf der Bundesstraße 305 im Bereich der Baustellen die Geschwindigkeit von 30 km/h nicht eingehalten hatten, normalisierte sich die Situation inzwischen. »Der Verkehr läuft trotz der Bauarbeiten recht reibungslos«, war vom Staatlichen Bauamt Traunstein zu erfahren. Die Arbeiten liegen voll im Plan, man kann den neuen Kreisverkehr und seine Lage bereits gut erkennen.

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Am kommenden Mittwoch wollen die Verantwortlichen festlegen, wann für die Anbindung und Fertigstellung des Kreisverkehrs die Silbergstraße (Umgehungsstraße) für zwei Wochen gesperrt wird.

Offen sind dagegen noch die Termine und Ausführung zweier weiterer großer Baumaßnahmen. So wird der Verkehrsknoten Gmundbrücke, wo drei Straßen, Fußwege, zwei Achen und ein Bahngleis mit Bahnübergang zusammenkommen, derzeit geplant. Ferner steht noch nicht fest, ob die Bundesstraße 305 von der Gmundbrücke zum Bahnhof einspurig wird. Der Ausbau und die Ausführung dieser angedachten Verbesserungen hängen auch von den finanziellen Möglichkeiten ab, die noch offen sind.

Eine Verbesserung und damit größere Verkehrssicherheit der B 305 wird nicht nur durch den Bau des Kreisverkehrs, sondern auch durch eine Straßenverlegung zwischen Gmundbrücke und neuem Kreisverkehr erreicht. So verläuft die neue Straßentrasse mehrere Meter versetzt, die bisher recht enge Kurve nach der RVO-Niederlassung wird derzeit durch massive Felsabtragungsarbeiten entschärft. Christian Wechslinger