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Berchtesgaden feiert im AlpenCongress seine Spitzensportler

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Präsentierten das Programm der Sport-Gala 2019 (v.l.): TRBK-Geschäftsführer Michael Wendl und seine Sekretärin Barbara Graßl, Martina Hettegger, Chefin des Hotels »Edelweiß«, TRBK-Vorsitzender Franz Rasp, Skeleton-Juniorenweltmeister Felix Keisinger, Sportpreis-Stifter Heinz Quittenbaum, Alexander Resch, Vorstandsvorsitzender des Vereins Sport-Talent, Jurypräsident Sebastian Rasp und Hotel-»Kempinski«-Chef Werner Müller. (Fotos: Kastner)
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Der Berchtesgadener Sportpreis 2019 stammt wieder aus der Firma von Heinz Quittenbaum.

Berchtesgaden – Große Bühne für die erfolgreichen Sportler des Berchtesgadener Landes und ihre Förderer. Bei der 3. Berchtesgadener Sport-Gala am Freitag, 3. Mai, im AlpenCongress wollen die Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee und der Verein Sport-Talent wieder außergewöhnliche sportliche Leistungen würdigen. In insgesamt zwölf Kategorien wird es Auszeichnungen geben, darunter sind zwei neue Kategorien: der Preis für das Comeback des Jahres und der Ehrenpreis für soziales Engagement im Sport. Für Letzteren haben »Anzeiger«-Leser die Möglichkeit, Vorschläge einzureichen.


»Wir wollen mit der Sport-Gala unsere Anerkennung gegenüber denen ausdrücken, die sportliche Erfolge erzielt haben beziehungsweise die die Sportler dabei unterstützten«, betonte TRBK-Vorsitzender Franz Rasp gestern bei der Programmpräsentation im AlpenCongress. Schließlich seien die Sportler mit ihren Leistungen die besten Botschafter der Region. 450 Gäste werden bei der Preisverleihung am 3. Mai im Großen Saal dabei sein. Viele von ihnen sind geladen, doch auch der Normalbürger hat die Möglichkeit, Karten zu erwerben und bei dem spannenden Abend dabei zu sein. Die heimischen Spitzenhotels »Kempinski« und »Edelweiß« werden fürs Catering zuständig sein und sich nach Aussage ihrer Chefs Werner Müller und Martina Hettegger wieder richtig ins Zeug legen, um die Gäste kulinarisch zu verwöhnen. Kredenzt wird auch der offizielle Gala-Wein vom Winzerhof Franz Steinbatz im Kremstal. Den musikalischen Akzent setzt wieder die Klaus Amann Big Band und für die Moderation ist Gerhard Willmann zuständig. Die Spielbanken Bad Reichenhall werden eine Tombola anbieten. »Sämtliche Einnahmen des Abends kommen der Förderung des heimischen Sportnachwuchses zugute«, verspricht Alexander Resch, Vorstandsvorsitzender des Vereins Sport-Talent. Einlass soll um 17.30 Uhr sein, das offizielle Programm beginnt um 19 Uhr. Die auszuzeichnenden Sportler werden mit BMW-Limousinen vorfahren.

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Als Präsident der Jury hat Sebastian Rasp den langjährig tätigen Helmut Weinbuch beerbt. »Es wird wieder die bewährten Ehrungen geben, aber wir haben das Schema weiterentwickelt«, betont Sebastian Rasp. Preise wird es geben für die besten Nachwuchssportler, für herausragende Förderer des Sports, für den Stützpunkttrainer des Jahres und für die Mannschaft des Jahres. Dann gibt es den persönlichen Preis der Bürgermeister, einen Preis für den Botschafter des Berchtesgadener Sports, eine Auszeichnung für das Lebenswerk und den offiziellen Preis für die Sportler des Jahres.

Den hat heuer wieder die Firma Quittenbaum GmbH in Schönau am Königssee geschaffen. »Ich habe großen Respekt vor den Leistungen des Sportler. Oft haben sie dafür viele Jahre lang hart trainiert«, erklärte Firmenchef Heinz Quittenbaum die Beweggründe dafür, dass er auch heuer wieder den Sportpreis stiftet. Schließlich weiß der Unternehmer auch: »Leute, die Sport treiben, haben zumeist den größeren Ehrgeiz als diejenigen, die keinen Sport treiben.« Neu sind in diesem Jahr zwei Kategorien, in denen Auszeichnungen vergeben werden. Da gibt es erstmals den Preis für das Comeback des Jahres und dann noch den Ehrenpreis für soziales Engagement im Sport. Für die Vergabe dieses Ehrenpreises können die Leser des »Berchtesgadener Anzeigers« Vorschläge einreichen (siehe Kasten).

»Ohne das Ehrenamt gibt es keinen Breitensport. Und ohne den Breitensport gibt es keinen Spitzensport«, so Sebastian Rasp. Die Entscheidung, wer die Preise in den unterschiedlichen Kategorien bekommt, trifft letztendlich die Jury. Die besteht neben dem Präsidenten Sebastian Rasp außerdem aus den Vorständen der Wintersportvereine und aus den Bürgermeistern. »Es wird also kein Alleingang des Präsidenten werden«, versichert Alexander Resch. Und der Präsident selbst unterstreicht: »Die Jury tagt derzeit. Wir sind noch in der Evaluierungsphase.«

Als Fan der Sport-Gala outete sich beim Pressegespräch im AlpenCongress Skeleton-Weltmeister Felix Keisinger. Der war im letzten Jahr erstmals dabei und genoss es, »auch einmal mit Sportlern aus anderen Sportarten wie den Fußballern und den Skifahrern zusammenzukommen«. Jetzt hofft der Sportsoldat nur, dass er für die diesjährige Sport-Gala von seinem Arbeitgeber, der Bundeswehr, frei bekommt. Ulli Kastner