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Berchtesgadener Kletterteam packt zu

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Stark schlugen sich die Berchtesgadener Boulderer am Wochenende in München. Hier bemüht sich gerade Franziska Ertl um die Lösung eines »Problems«. (Fotos: privat)
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Das Berchtesgadener Kletterteam ist auf bayerischer Ebene ganz vorne dabei.

München/Berchtesgaden – Die Nachwuchskletterer der Alpenvereinssektion Berchtesgaden gehören in den verschiedenen Altersklassen zu den Besten in Bayern. Das bewiesen sie am Wochenende wieder beim 1. Bayerischen Jugendcup im Bouldern und bei der offenen bayerischen Meisterschaft im Bouldern auf der Messe F.RE.E. in München.


Beim Jugendcup der Boulderer am Samstag holten die Mädchen der Berchtesgadener Klettergruppe zwei Podestplätze. Magdalena Zechmeister zeigte in der Jugend C großes Kletterkino, indem sie alle vier Boulder auf den ersten Versuch klettern konnte. Der Sieg war ihr damit nicht mehr zu nehmen. Auf den weiteren Plätzen folgten aus Berchtesgaden: Sina Brust (10.), Katharina Huber (11.) und Stefanie Ertl (14.)

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Einen weiteren Podestplatz für das Berchtesgadener Kletterteam holte Merle Brust in der Jugend D. Sie erkämpfte sich einen starken 2. Platz. Emilie Wagner erreichte bei ihrem ersten Wettkampf auf Landesebene den 15. Rang.

Christina Wittauer, die nun bereits in der Jugend B antritt, machte das Finale sehr spannend. Nachdem sie zunächst drei Boulder jeweils auf den ersten Versuch klettern konnte, hatte sie beim vierten Boulder leichte Probleme. Der 5. Platz war dennoch eine tolle Leistung. Franziska Ertl errang in dieser Klasse den 18. Platz.

In der Jugend  B männlich sammelte Emanuel Papert seine ersten Wettkampferfahrungen und konnte sich über den 11. Platz freuen.

In der Herrenklasse gingen tags darauf drei Berchtesgadener bei den offenen bayerischen Meisterschaften im Bouldern an den Start. Trainer Matthias Urbauer trat selbst zum Wettkampf an und hatte seine Schützlinge Toni Wendl und Thomas Graßl dabei. Urbauer und Wendl erreichten mit hervorragenden Boulderleistungen das Halbfinale und schließlich mit Bestleistung auch das Finale. Letztendlich verpasste Trainer Matthias Urbauer mit dem 4. Platz das Podest nur knapp, einen Rang dahinter kam Toni Wendl auf Platz 5. Thomas Graßl reihte sich auf dem 35. Platz ein.

Insgesamt waren die beiden Wettkampftage in München für die jungen Athleten, ihre Trainer und die DAV-Sektion der Beweis, dass man auf dem richtigen Weg ist. UK/MW