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Landesfinale der Schulen in Würzburg: Ein heißer Wettkampftag

Berchtesgadenerinnen holen den Titel

Beim bayerischen Landesfinale der Schulen im Sportklettern erreichte die Mannschaft des Gymnasiums Berchtesgaden (Sina und Merle Brust, Stefanie Ertl, Sophie Grötzner, Jasmin Köppl und Magdalena Zechmeister) mit deutlichem Punktabstand den 1. Platz. (Foto: privat)

Würzburg/Berchtesgaden – Schon zum zweiten Mal reiste dieses Jahr eine Klettermannschaft des Gymnasiums Berchtesgaden zum Landesfinale nach Würzburg. Als beste Mannschaft in Oberbayern hatten sich Sina und Merle Brust, Stefanie Ertl, Sophie Grötzner, Jasmin Köppl und Magdalena Zechmeister zuvor beim Bezirksfinale in Rosenheim für den Landesentscheid qualifiziert. Mit dem Titel in der Tasche kehrten die sechs Mädels nach Berchtesgaden zurück.


Da der bayerische Meister vom Vorjahr, die Rosenheimer Mannschaft, dieses Jahr mit einer Wildcard direkt ins Landesfinale einzog, sollte es auf jeden Fall spannend werden. Schon zur Hallenöffnung um 11 Uhr war es so heiß, dass man allein vom Nichtstun schwitzte. Da fiel es allen schwer, sich zum Aufwärmen und Einbouldern zu motivieren.

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Der Wettkampf startete für alle mit einer kommoden Tour im oberen 5. Schwierigkeitsgrad – für die Berchtesgadener Mädchen eine Spielerei zum Einklettern. Die Qualifikationstouren waren dann schon deutlich anspruchsvoller, aber auch hier zeigten die Berchtesgadenerinnen, dass sie vielfältige Techniken wie Hooken, Frosch und notfalls auch mal einen Klimmzug sicher beherrschen, und kletterten so alle sicher ins Finale.

Die Finaltour hatte es dann aber doch in sich. Wie im letzen Jahr hatte sich die Wettkampfleitung in Würzburg entschieden, der Wettkampfklasse III (den Jüngeren) eine schwierigere Tour als den Älteren zu schrauben – eine Route im oberen 8. Schwierigkeitsgrad im Überhang und mit vielen kleinen Griffen, die bei der Hitze schon nach den ersten Kletterern ganz schön feucht waren.

Getoppt wurde die Tour dann auch nur von einem Buben aus Würzburg. Die Berchtesgadener Finalekletterinnen Magdalena, Sophie, Sina und Steffi kamen deutlich weiter als viele andere, dreimal fast bis zum Topgriff. Aber trotzdem blieb es bei der Siegerehrung spannend – und am Ende war der Jubel riesig: Vor den Gymnasien aus Würzburg und Landshut reichte es mit deutlichem Punktabstand für den 1. Platz. fb