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Bergi, Bergerl oder Bergolino?

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Wurden sich nicht einig (v.l.): Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp, »Haus der Berge«-Chef Ulrich Brendel und der stellvertretende »Anzeiger«-Redaktionsleiter Christian Fischer. Foto: privat
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Wie soll das »Haus der Berge«-Maskottchen heißen? Bergi, Bergerl oder Bergolino? Grafik: privat

Berchtesgaden – Irgend etwas mit »Berg«. Was Niedliches, Freundliches. Möglichst nicht beliebig. Und auf gar keinen Fall »Watzi«. Soweit war sich die Jury einig. Doch einen Namen hat das »Haus der Berge«-Maskottchen immer noch nicht. Deshalb müssen jetzt die Leser ran. Sie können auf der »Anzeiger«-Homepage (www.berchtesgadener-anzeiger.de) abstimmen. Zur Wahl stehen die Namen »Bergi«, »Bergerl« oder »Bergolino«.


Rund 150 Namensvorschläge sind in den vergangenen Wochen in der »Anzeiger«-Redaktion eingegangen. Darunter waren wirklich viele gute Ideen. Die »Anzeiger«-Leser hatten sich mächtig ins Zeug gelegt und ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Kein Wunder, schließlich wartet auf den Gewinner ein toller Preis, den er sich noch dazu selbst aussuchen kann. Zum Beispiel ein Essen für vier Personen im »Haus der Berge«-Restaurant »Spiesberger's Alpenküche« inklusive Rundgang durch die Ausstellung.

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Keine leichte Aufgabe war es für die Jury deshalb, einen Gewinner zu bestimmen. Für »Haus der Berge«-Chef Ulrich Brendel war der Fall klar: Bergolino sollte es sein. »Das klingt eingängig.« Was Berchtesgadens Bürgermeister Franz Rasp beim Jury-Treffen im »Haus der Berge« aber ganz anders bewertete. Er plädierte klar für Bergerl. »Der Name ist nämlich geschlechtsneutral und passt viel besser zu Berchtesgaden.« Der stellvertretende »Anzeiger«-Redaktionsleiter Christian Fischer stellte sich derweil einen Touristen beim Aussprechen von Bergerl vor. Und stellte sich die Frage: Sagt der Berchtesgadener überhaupt Bergerl? Oder doch eher Bergei? Aber dann fragen sich die Urlauber wieder, wo sie die leckeren Berg-Eier kaufen können.

Für den mit Abstand am häufigsten von den »Anzeiger«-Lesern vorgeschlagenen Namen »Watzi« konnte sich kein Juror erwärmen. Zu abgedroschen. Außerdem beschränkt sich das »Haus der Berge« nicht nur auf den Watzmann. Auch mit zu beliebigen beziehungsweise nichtssagenden Namen wie Schorschi, Schokinchen oder Naturalis konnten die Jury-Mitglieder nicht viel anfangen. An sich witzige Vorschläge wie Rocky Mountain lehnte man wegen mangelnden Regionalbezugs ebenfalls ab. Genauso wie Namen mit zu starkem Regionalbezug, die Urlauber nur schwer einordnen können. Zum Beispiel Recka, eine Figur aus Ludwig Ganghofers Roman »Die Martinsklause«.

Letztlich könnte sich die Jury nicht auf einen Namen einigen. Lediglich eine Auswahl von drei Favoriten hat sie zustande gebracht. Deshalb ist jetzt das Urteilsvermögen der »Anzeiger«-Leser gefragt. Sie können ab sofort auf der Homepage (www.berchtesgadener-anzeiger.de) über die drei Vorschläge abstimmen. Die Wahl läuft bis Donnerstag, 8. August, 17 Uhr. Der Siegername und dessen Erfinder wird in der Druckausgabe und auf der Homepage am Samstag, 10. August, veröffentlicht. Christian Fischer