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Bergsteiger stürzte 200 Meter in die Tiefe

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Foto: dpa/Patrick Seeger

Am Donnerstag kam es im Bereich des Wettersteingebirges am Blassengrat zu einem tragischen Unfall. Ein 25-jähriger Bergsteiger verlor auf dem scharfen Grat den Halt und stürzte rund 200 Meter in die Tiefe.


Ein 25-jähriger Bergsteiger verlor auf dem scharfen Grat den Halt und stürzte rund 200 Meter durch teilweise senkrechtes und felsdurchsetztes Gelände ab. Durch den Sturz erlitt er so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der junge Mann befand sich mit zwei weiteren Bergsteigerkollegen auf besagtem Grat. Die bergerfahrene und gut ausgerüstete Gruppe, Angehörige des slowenischen Alpenvereins, befand sich im Garmisch-Partenkirchner Bereich um dort hochalpine und anspruchsvolle Touren zu begehen.

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Die Auffindung des Leichnams gestaltete sich zunächst schwierig, da das Gelände der Unfallörtlichkeit nur schwer einsehbar und aufgrund der Wetterlage und Geländegegebenheiten noch schwerer zu erreichen war. Der Leichnam konnte dann durch einen Polizeihubschrauber mit Beamten der alpinen Einsatzgruppe und tatkräftiger Unterstützung der Bergwachtbereitschaft Garmisch-Partenkirchen lokalisiert werden. Die Bergung des Verstorbenen erfolgte durch ein Mitglied der Bergwachtbereitschaft Garmisch-Partenkirchen sowie zwei Polizeibergführer. Ebenfalls waren an der Suche 5 Einsatzkräfte der alpinen Hundestaffel des OED Weilheims beteiligt.

Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

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