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Die jungen Bergsteigerinnen waren im alpinen Gelände psychisch blockiert

Bergwacht holt zwei Finninnen vom Mannlgrat

Berchtesgaden – Zwei junge Finninnen mussten am Donnerstagabend von der Bergwacht Berchtesgaden mit Unterstützung des Rettungshubschraubers »Christoph 14« vom Mannlgrat gerettet werden. Die unverletzten Frauen hatten eine psychische Blockade und konnten nicht mehr weiter.

Am Rettungstau des Hubschraubers ging es zur Einsatzstelle am Mannlgrat. (Foto: BRK BGL)

Gegen 18.15 Uhr war ein Notruf aus dem hinteren Teil des Mannlgrats zwischen Kehlstein und Hohem Göll eingegangen, wo zwei junge unverletzte Bergsteigerinnen aus Finnland aufgrund des alpinen Geländes psychisch blockiert waren und nicht mehr selbstständig weitersteigen konnten. Die zuständige Bergwacht Berchtesgaden und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers »Christoph 14« bereiteten von der Buswendeplatte aus einen Rettungstau-Einsatz vor, wobei zwei Bergretter per Tau oberhalb der beiden Frauen abgesetzt wurden, die schwer erreichbar in einem Geländeeinschnitt saßen. Die Einsatzkräfte kletterten zu den Urlauberinnen hinab und führten sie an einen besseren Aufnahmepunkt, von wo aus sie in zwei Aufzügen mit jeweils einem Retter zusammen nach Scharitzkehl ausgeflogen wurden.

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Bereits am Montagnachmittag hatte die Bergwacht zwei 25-jährige Männer aus Niedersachsen an der Abzweigung zur Schusterroute retten müssen, da einer der beiden völlig erschöpft und mit dem Gelände überfordert war. Am Donnerstag gegen 16  Uhr ging auch noch ein Notruf von der Toni-Lenz-Hütte am Untersberg ein, wo ein Wanderer mit Knieverletzung Hilfe brauchte. Der Rettungshubschrauber »Christoph 14« konnte direkt an der Hütte landen und flog den Patienten dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall. ml